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Mongolei

Die Mongolei ist ein sehr großes Land in Asien und ungefähr viereinhalb mal so groß wie Deutschland.

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Obwohl die Mongolei so groß ist, hat es nur zwei Nachbarländer: Russland und China. Außerdem leben rund drei Millionen Menschen in der Mongolei. Jeder dritte Mongole lebt in der Hauptstadt Ulan Bator. Damit hat die Stadt etwa so viele Einwohner wie die bayrische Landeshauptstadt München.  

Graslandschaft in der Mongolei
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine so große Grassteppe wie in der Mongolei. Aufgrund des Klimas wachsen dort fast gar keine Bäume.
Quelle: dpa

Die mongolische Landschaft

Im Norden und Westen der Mongolei erheben sich hohe Gebirge. Einige Gipfel sind mehr als 4.000 Meter hoch. Im Süden liegt die Wüste Gobi. Das ist eine riesige Landschaft aus Sand, Geröll und ein wenig Gras, aber ohne Bäume. Im Winter kann es dort sehr kalt werden: Die Temperaturen fallen manchmal auf bis zu minus 50 Grad.

Nomaden in der Mongolei
Zelte von Nomaden in der Mongolei
Quelle: ap

Viele Mongolen sind Nomaden: Sie ziehen auf Pferden durch das Land und suchen für ihre Viehherden nach Weideland. Sie haben zum Beispiel Ziegen, Rinder oder Kamele, die ihnen Fleisch, Milch und Wolle geben. Anstelle von Häusern leben sie in ihren traditionellen Zelten, den Jurten. Diese können sie ganz schnell auf- und wieder abbauen.

Drei Reiter in einer Graslandschaft, im Hintergrund Hügel.
Die Mongolei ist auch das Zuhause vieler Pferde.
Quelle: ZDF

Armut trotz vieler Bodenschätze

In der Mongolei gibt es viele wertvolle Bodenschätze: zum Beispiel Kupfer, Gold und massenweise Kohle. Doch nur wenige Menschen verdienen etwas an diesen Bodenschätzen. Ein Drittel der Mongolen lebt in Armut. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Deshalb sind viele Menschen mit der Regierung der Mongolei unzufrieden. Immer wieder sind sie in der Vergangenheit auf die Straße gegangen und haben demonstriert.

Goldnugget in Hand
Ein Goldsucher hält ein Goldnugget in der Hand.
Quelle: reuters

Vor etwa 800 Jahren war das mongolische Reich noch größer als es heute ist: Damals herrschte in dem Gebiet Dschingis Khan. Er vereinte viele verschiedene Mongolenvölker zu einem großen Reich. Die Mongolen waren geschickte Reiter und hervorragende Bogenschützen. Als gefürchtete Krieger eroberten sie ein riesiges Gebiet von Korea bis nach Polen. Im 14. Jahrhundert ist dieses Reich dann aber wieder zerfallen.

Mit Schnee bedeckte Sanddünen in der Mongolei
Mit Schnee bedeckte Sanddünen: In der Mongole kann es bis zu minus 45 Grad kalt werden.
Quelle: Ricardo Da Cunha / The International Landscape Photographer of the Year

Ein Tag zum Feiern

Bis heute lieben die Mongolen Wettkämpfe. Jedes Jahr feiern sie vom 10. bis zum 13. Juli ihren Nationalfeiertag, das Naadam-Fest. Dort messen sie sich dann beim Bogenschießen, in Ringkämpfen und bei Pferderennen. Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren treten gegeneinander an und am Schluss werden die schnellsten Pferde gefeiert.

Zwei Schneeleoparden klettern einen Felsen hoch.
In den Bergen der Mongolei ist der Schneeleopard relativ häufig: Fast ein Viertel aller dieser vom Aussterben bedrohter Tiere lebt dort.
Quelle: Imago
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