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Draußen schlafen, bei minus 20 Grad!

In Deutschland ist es gerade a****kalt! In Thüringen wurden in der Nacht sogar minus 26 Grad gemessen. Während wir uns aber zuhause aufwärmen können, ist die Kälte für Obdachlose lebensgefährlich. Dabei leiden sie ohnehin schon sehr unter der Coronakrise. Wieso das so ist und 3 Tipps, wie ihr helfen könnt.

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Es schneit, auf dem Boden liegt Schnee. Das Lager eines Obdachlosen ist eingeschneit.
Ein Schlafplatz von obdachlosen Menschen unter dem Vordach eines Kaufhauses in der Hamburger Innenstadt. Trotz der Kälte übernachten Obdachlose immer noch im Freien.
Quelle: dpa

Eure Finger kribbeln, wenn ihr von draußen nachhause kommt und sie unter warmes Wasser haltet? Draußen könnt ihr euren Atem sehen und eure Nase ist nach zehn Minuten Spazieren schon ganz rot? Kein Wunder, in vielen Teilen Deutschlands ist gerade echte Eiszeit angesagt.

Eine heiße Dusche, dicke Socken und ein - mhhhhhh - leckerer Kakao tun gerade richtig gut, wenn man nachhause kommt. Doch was ist mit den Menschen, die kein Zuhause haben? Für sie ist die klirrende Kälte lebensgefährlich.

Diesen Winter sind bis Ende Januar schon 17 Menschen Deutschland erfroren. Durch die extreme Kälte können es noch deutlich mehr werden. Die Corona-Pandemie macht es Obdachlosen gerade zusätzlich schwer.

3 Tipps, wie ihr Obdachlosen helfen könnt

Obdachlose Menschen leiden also besonders in der Coronazeit. Jetzt kommt noch die extreme Kälte dazu. Ihr könnt den Menschen aber helfen. Hier gibt's 3 Tipps, wie:

1. Freundlich und respektvoll sein

Viele Obdachlose fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen. Zu Kälte, Hunger und der Armut kommt noch, dass ihnen oftmals auch der Kontakt zu anderen Menschen. Deshalb freuen sich viele über ein freundliches Lächeln. Das zeigt auch Respekt gegenüber dem Menschen. Wenn man einfach vorbeigeht oder sich wegdreht, wirkt das auch herablassend – und das Gefühl mag niemand.

2. Im Notfall die 112 anrufen

Wenn ihr das Gefühl habt, es geht einem obdachlosen Menschen nicht gut, ist es okay, ihn anzusprechen oder zu wecken, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist oder er Hilfe braucht. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es dem Menschen gut geht, weil er zum Beispiel nicht mehr ansprechbar ist, solltet ihr Erwachsene um Hilfe bitten oder selbst die Notrufnummer 112 anrufen.

3. Die Nummer vom Kältebus speichern

In vielen Städten gibt es Kältebusse, die durch die Städte fahren und so Obdachlose vor dem Erfrieren retten. Ihr könnt die Nummer für den Kältebus in eurer Stadt oder eurer Region abspeichern und dort anrufen, wenn ihr Hilfe für einen Obdachlosen holen möchtet. Wenn die Person aber nicht mehr ansprechbar ist, solltet ihr auf jeden Fall sofort die 112 wählen.

Diesen Text haben Teresa und Maral geschrieben.

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