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Plastik verschmutzt die Meere

Plastikflaschen, Plastiktüten oder altes Spielzeug - auf den Meeren der Welt treiben riesige Müllinseln.

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Auf unseren Meeren schwimmt jede Menge Müll. Sie bilden zusammen richtige Müllinseln, die riesige Flächen im Meer bedecken. Einige sind sogar viel größer als Deutschland.

Müll im Meer
Riesige Müllteppiche treiben im Meer. Quelle: ap

Bis zu 270 Millionen Tonnen Müll treiben insgesamt auf den Meeren, schätzen Experten. Das ist so viel, dass man ihn sogar vom Weltraum aus sehen kann. Teilweise bildet das Plastik riesige Müllteppiche, die auf dem Meer schwimmen. Fünf solcher Teppiche gibt es sicher. Forscher vermuten allerdings, dass es sogar einen sechsten Müllteppich gibt. Er soll im Arktischen Ozean treiben. Plastikmüll ist für die Tiere im Meer gefährlich: Fische, Vögel oder Delfine verschlucken kleine Plastikteile oder verfangen sich in dem Müll.

Schildkröte in Plastik gewickelt
Plastikmüll ist für Tiere ziemlich gefährlich. Quelle: ZDF

Tückisches Plastik

Durch Wellen, Wind und Sonne werden auch größere Sachen aus Plastik mit der Zeit in winzig kleine Teilchen zermahlen. Das funktioniert ähnlich wie bei Muscheln: Auch der Sand am Strand besteht oft aus zermahlenen Muscheln. Selbst wenn die Teilchen noch nicht winzig klein sind, werden sie bereits von Meerestieren gefressen, wenn diese zum Beispiel Plastiktüten mit Quallen verwechseln.

Woher kommt der Müll?

Sehr viel Plastikmüll kommt von den vielen Schiffen, die über die Meere fahren und Sachen hin und her transportieren: Die Besatzung wirft ihren Müll über Bord. Manchmal passiert es auch, dass ein Schiff in einen Sturm gerät und Behälter mit Plastiksachen verliert.

Plastikmüll am Strand in Ghana
Plastikmüll am Strand in Ghana Quelle: dpa

Außerdem gelangt Plastikmüll auch durch Flüsse und Bäche ins Meer. Der Plastikmüll, der dort hinein geworfen wird, landet dann auch wieder in den Ozeanen der Welt. Das Gleiche passiert auch mit dem Müll, der an die Strände geworfen wird. All das ist sehr gefährlich und schädlich für die Lebewesen im Meer.

Was bedeutet das für Menschen?

Experten sind noch nicht sicher, wie schädlich das auch einmal für die Menschen werden kann. Doch sie vermuten, dass der Plastikmüll irgendwann auch im menschlichen Körper ankommen wird - wenn der Mensch zum Beispiel Fisch gegessen hat, der mit Plastikmüll verschmutzt war. Davon können Menschen wahrscheinlich auch krank werden.

Was wird gegen die Müllinseln im Meer getan?

Bisher wird leider noch nicht sehr viel gegen den vielen Müll im Meer unternommen. Allerdings gibt es verschiedene Ideen, wie der Müll beseitigt werden könnte. Ein Vorschlag: Mit vielen riesigen Sieben könnte der Plastikmüll im Meer zusammengetrieben, eingesammelt und anschließend wiederverwertet werden. Außerdem haben Forscher winzig kleine Lebenswesen entdeckt, die die ganz kleinen Plastikteilchen fressen können. Aber ob sie wirklich bei der Reinigung der Meere helfen können, ist noch nicht klar. Und auch wenn es vielleicht nicht die allergrößte Wirkung hat: Müllsammelaktionen am Strand sorgen dafür, dass angespülter Müll nicht wieder zurück ins Meer getragen wird. Jede eingesammelte und recycelte Plastiktüte hilft.

ZDFtivi | logo! - Zu viel Müll im Meer

In unseren Meeren ist viel zu viel Müll. Das ist ein riesiges Problem. logo! erklärt, wie der Müll überhaupt dahin kommt.

Videolänge:
1 min
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