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Stechmücken im Anflug

Mücken können im Sommer ganz schön nerven. Erfahrt hier, warum manche Menschen häufiger gestochen werden als andere und wie ihr euch vor Mückenstichen schützen könnt.

Mückenstiche jucken und rauben uns oft den Schlaf. Vor allem in der Abenddämmerung und nachts können Stechmücken eine richtige Plage werden. Denn weil dann meist weniger Wind ist, können die Blutsauger leichter zu ihren Opfern fliegen.

Eine Mücke saugt Blut aus dem Arm eines Mannes. Archivbild
Dieser Mensch merkt wahrscheinlich noch nichts - gleich wird es ihn aber bestimmt jucken.
Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa

Darum juckt ein Mückenstich

Wenn die Mücke zusticht, spritzt sie mit ihrem kleinen Rüssel etwas Spucke in die Wunde. Diese Spucke wirkt betäubend, sodass man von dem Stich meist gar nichts mitbekommt. Auf die Mückenspucke reagieren allerdings viele Menschen allergisch. Dadurch beginnt der Stich zu jucken, wird rot und schwillt an.

"Süßes Blut"

Dass Mücken süßes Blut lieben, ist Quatsch. Stechmücken werden durch unsere Körperwärme angelockt und vor allem durch unseren Geruch: zum Beispiel durch unsere Atemluft und unseren Schweiß. Sie haben einen sehr guten Geruchssinn. Manche Menschen werden stärker von Mücken angeflogen als andere, weil sie einen Geruch haben, den Mücken besonders gern mögen.

Licht an!

Erleuchtetes Zimmer bei Nacht, Coronakrise
Licht an - Fenster zu? Mücken ist Licht egal, sie kommen auch ins dunkle Zimmer.
Quelle: dpa

Viele glauben, dass Mücken von Licht angezogen werden. Auch diese Behauptung ist falsch. Dass die Mücken abends in unsere Wohnungen fliegen, liegt nicht am Licht. Sondern sie können uns von draußen riechen und kommen deshalb in unsere Zimmer geflogen. Das Licht auszuschalten, wenn das Fenster geöffnet ist, hilft also leider nicht.

Was stattdessen hilft, könnt ihr hier nachlesen:

Wer so richtig genervt ist von den surrenden Viechern, der greift auch mal zur Fliegenklatsche und haut drauf. Und an manchen Orten, an denen eine Mückenplage droht, werden sie sogar in richtig großem Stil bekämpft. Seht rechts im Video, wie das abläuft.

Mancher fragt sich vielleicht: Wenn es so einfach funktioniert, Mücken zu bekämpfen, warum rotten wir sie dann nicht gleich ganz aus?

Mücken sind wichtig!

Mücken gibt es in riesigen Mengen und sie sind nahrhaft. Deshalb sind sie für viele Tiere überlebenswichtig: als Futter. Würde man Mücken ausrotten, würden viele andere Tiere mit ihnen sterben.
Und: Mückenstiche sind gut für die Gesundheit - jedenfalls dann, wenn Mücken durch ihre Stiche keine Krankheiten übertragen. Das passiert bei uns aber eher selten. Gelangt ihre Spucke in unseren Körper, dann fängt der an, gegen das Gift darin zu kämpfen. Und so wird das körpereigene Immunsystem trainiert, das auch dazu da ist, uns vor gefährlicheren Krankheiten zu schützen.

Während das Immunsystem arbeitet, haben wir allerdings grässlich juckende Quaddeln. Was dagegen hilft, erfahrt ihr hier:

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Nicht kratzen!
 

Was stattdessen gegen juckende Mückenstiche hilft.

Videolänge
1 min
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