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Tag der Inklusion

Heute ist Tag der Inklusion. Was erstmal ziemlich sperrig klingt, hat tatsächlich mit Jedem von uns zu tun: Inklusion bedeutet nämlich nichts Anderes, als das jeder Mensch alles mitmachen kann

Datum:

Egal ob jung oder alt, arm oder reich, welche Sprache man spricht und ob man eine Behinderung hat oder nicht.  Jeder Mensch gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Das klingt nicht nur fair, Inklusion ist sogar ein Menschenrecht. Deutschland und einige andere Länder haben einen Vertrag unterschrieben, in dem steht, dass alle Menschen ein Recht darauf haben, alles mitmachen zu können. Aber Inklusion klappt nicht überall.

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Was bedeutet Inklusion?
 

logo! erklärt es euch.

Videolänge:
1 min

Welche Probleme kann es bei der Inklusion geben?

Wenn ihr an euren Alltag denkt, fällt euch vielleicht schon direkt auf: Nicht jeder Mensch kann überall einfach mitmachen.

In Schulen:
Hier bedeutet Inklusion zum Beispiel, das Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Natürlich muss eine Schule erstmal so gebaut sein, dass Kinder die im Rollstuhl unterwegs sind, auch ohne Hilfe überall hinkommen. Damit verschiedene Kinder zusammen lernen können, muss es aber zum Beispiel auch Betreuer geben, die sich um die Kinder kümmern, die Hilfe beim Lernen brauchen.  Außerdem benötigen Schulen oft auch spezielle Geräte die Kindern, die zum Beispiel schlecht oder gar nicht sehen können, Texte vorlesen. 

Außerdem müssen sich die Schulen überlegen, wie ein Unterricht aussehen kann, damit er für alle Kinder funktioniert. Das alles bedeutet für Schulen viel zusätzliche Arbeit und kostet Geld. Auch deshalb gibt es nur wenige Schulen in Deutschland, in denen Inklusion funktioniert.

In Sportvereinen
Ähnlich ist es auch im Sportverein: Egal ob Volleyball spielen, Hockey, oder Schwimmen: Das Angebot von vielen Vereinen ist nichts für Leyla die im Rollstuhl sitzt, oder Marco, der das Down-Syndrom hat und die Spielregeln vielleicht nicht so gut versteht.  Inklusion würde bedeuten, dass das völlig egal ist und es Kurse oder Sportarten gibt, bei denen Leyla und Marco selbstverständlich genau so mitmachen können, wie alle anderen.

Inklusion ist deshalb auch oft schwierig, weil Schulen oder Sportvereine ganz anders denken müssten, als sie es jetzt tun. Sie müssten sich einen Unterricht oder Sportarten überlegen, die für jeden gleich gut funktionieren. Weil jeder Mensch aber so verschieden ist, ist Inklusion oft im Alltag oder in der Schule schwierig.

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