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Wie man hitzegeplagten Tieren helfen kann

Die Hitze macht nicht nur den Menschen zu schaffen. Auch viele Tiere leiden unter den heißen Temperaturen. Wie ihr den Tieren helfen könnt.

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Wenn das Thermometer auf 30 Grad und mehr zeigt, leiden besonders Tiere, die in der freien Natur leben. Igel, Eichhörnchen und andere kleine Säugetiere finden zum Beispiel kein Wasser mehr. Jungvögeln, die noch nicht fliegen können, wird es in ihrem Nest oft so heiß, dass sie in Panik sogar aus dem Nest springen. Mit diesen Tipps könnt ihr helfen, dass die Tiere die Hitze besser überstehen.

Kleine Igel
Viele Igel finden bei heißen Temperaturen nichts zu trinken.
Quelle: ap

Kleine Säugetieren wie Igel oder Eichhörnchen finden bei der Hitze keine Wasserstellen zum Trinken. So könnt ihr helfen:

  • Stellt einfach eine oder mehrere kleine Wasserschalen im Garten auf. Dann können die kleinen Tiere dort trinken.
  • Achtet darauf, dass die Wassergefäße nicht zu groß sind. Sonst können Tiere leicht ertrinken, wenn sie hineinfallen.
  • Achtet darauf, dass sowohl die Schale, als auch das Wasser immer sauber sind. Wechselt es täglich aus und reinigt die Schale.
  • Stellt die Wasserschalen etwas entfernt von Büschen oder Bäumen auf. Zwar gibt es dort kühlen Schatten, aber es können sich auch Katzen oder Greifvögel anschleichen, die es auf Beute abgesehen haben.
  • Wenn ihr keinen Garten habt, könnt ihr trotzdem helfen. Stellt die Wasserschale einfach auf den Balkon oder von außen auf das Fensterbrett. So können Vögel und auch Eichhörnchen auch ihren Durst stillen.

Aber Vorsicht: Sobald die Hitze vorbei ist und es geregnet hat, solltet ihr keine Schalen mit Wasser und Futter mehr aufstellen. Die Tiere finden dann wieder genug und sollen sich wieder selbst darum kümmern.

Auch Vögeln wird es in ihren Nestern oft zu heiß. In ihrer Not springen sie dann oft einfach aus ihrem Nest und verletzen sich schwer. Was kann man tun, wenn man ein verletztes Vogelbaby findet?

Drei schreiende Jungvögel im Nest.
Besonders Jungvögel springen aus dem Nest, wenn es ihnen zu heiß wird.
Quelle: dpa
  • Nehmt den Jungvogel vorsichtig hoch und legt ihn in einen kleinen Karton.
  • Bringt den kleinen Vogel so schnell wie möglich zu einer Wildtierauffangstation. Hier werden viele Tiere behandelt, die sich verletzt haben oder in Not geraten sind. Wo ihr Auffangsstationen findet erfahrt ihr zum Beispiel beim Naturschutzbund Deutschland (NABU).
  • Wichtig: Auch wenn dem Vogel heiß ist, gebt ihm kein Wasser oder Futter. Vögel können sich sehr schnell verschlucken und an einem Wassertropfen oder Getreidekorn ersticken.
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