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Wichtige Wahlkampf-Regeln

Vor einer Wahl machen Parteien kräftig Werbung für sich, um möglichst viele Menschen von sich zu überzeugen. Das nennt man Wahlkampf. Und dafür gibt es Regeln.

Am 26. September ist in Deutschland Bundestagswahl. Rund 60 Millionen Menschen dürfen einen neuen Bundestag wählen. Das heißt: Sie können darüber bestimmen, welche Parteien und Politikerinnen und Politiker sie im Parlament in Berlin vertreten sollen.

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Jede Partei hofft natürlich, dass sich möglichst viele Menschen für sie entscheiden. Deshalb strengen sich die Politiker beim Werbung machen im Wahlkampf besonders an, um die Wählerinnen und Wähler von sich und ihren Ideen zu überzeugen. Damit es dabei gerecht zugeht, müssen sie sich an bestimmte Regeln halten. Ein paar davon stellen wir euch vor.

Wahlplakate in den Straßen

Wahlplakate sind ein deutliches Zeichen dafür, dass bald eine Wahl ansteht. Sie dürfen aber erst ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgehängt werden. Den legt in Deutschland jede Gemeinde und jede Stadt für sich fest. Der Termin liegt meistens etwa sechs bis acht Wochen vor einer Wahl. Es kann also sein, dass bei euch schon Wahlplakate in den Straßen hängen – ein paar Orte weiter aber noch nicht.

Wahlplakate für die Bundestagswahl.
Wahlplakate für die Bundestagswahl
Quelle: Arne Dedert/dpa

Beim Aufhängen müssen die Parteien auch einiges beachten. Die Plakate dürfen zum Beispiel nicht den Verkehr behindern – also zum Beispiel halb auf einem Radweg stehen oder beim Abbiegen die Sicht versperren.

Wahlwerbung im Fernsehen und im Radio

Parteien dürfen vor einer Bundestagswahl auch im Fernsehen und im Radio Werbung für sich machen – in Form von kurzen Werbespots. Sie können aber nicht bestimmen, wann oder wie oft die Spots gezeigt werden. Dann könnte eine Partei ja zum Beispiel ganz viele Werbespots zeigen lassen – und für eine andere Partei wäre dann nicht mehr genug Zeit da.

Die Sendezeiten müssen gerecht verteilt werden. Deshalb tüfteln die Sender für die Werbespots einen genauen Zeitplan aus. Wie viel Sendezeit eine bestimmte Partei bekommt, hängt aber auch davon ab, wie wichtig sie ist, also wie viele Menschen sie bei der letzten Wahl gewählt haben.

Regeln für Diskussionen

Oft diskutieren die wichtigsten Politikerinnen und Politiker der großen Parteien kurz vor einer Wahl noch einmal miteinander – zum Beispiel bei Diskussionsrunden im Fernsehen. Auch dafür werden vorher bestimmte Regeln ausgemacht. Meistens wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die verschiedenen Parteien gleich viel Zeit bekommen, um ihre Ideen vorzustellen. 

Auf einem Fernseher in einem Wohnzimmer ist "Das Triell" im Fernsehprogramm RTL zu sehen.
Die Kanzlerkandidaten treffen in einer Fernsehdiskussion aufeinander.
Quelle: dpa

Diesen Text hat Jana für euch geschrieben.

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