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Eine Ursache ist der Klimawandel

Im Westen der USA haben die Wald- und Buschbrände schon jetzt riesige Flächen zerstört. Expertinnen und Experten sprechen von einem der größten Brände aller Zeiten. Eine Ursache für die großen Feuer sehen sie im Klimwandel.

Datum:
Die Westküste der USA kämpft mit verheereden Waldbränden in Kalifornien, Oregon und Washington.
Im Westen der USA brennt es immernoch. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz gegen die Flammen.
Quelle: dpa

Fast 16.500 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Seit Wochen gibt es im Westen der USA große Waldbrände. Besonders stark betroffen sind einige Regionen in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington. Durch die Brände sind schon mehr als 18.600 Quadratkilometer Land abgebrannt. Das ist eine unglaublich große Fläche, die man sich gar nicht richtig vorstellen kann. Sie entspricht mehr als 3 Millionen Fußballfeldern.

Das Feuer hat schon einige kleinere Orte zerstört. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte ziehen, um sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Einige Menschen werden auch vermisst und es sind sogar schon welche gestorben.

Der Klimawandel verstärkt die Brände

Trump auf einem Rollfeld
US-Präsident Donald Trump hat sich in Kalifornien die Lage vor Ort angeschaut.
Quelle: dpa

US-Präsident Donald Trump ist nach Kalifornien gereist, um sich die Lage vor Ort anzuschauen. Er sagt, die Brände seien zu verhindern, wenn die Wälder besser gepflegt seien. Dann würde es nicht so große Brände geben. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass auch der Klimawandel mit dafür verantwortlich ist, dass die Waldbrände so heftig sind. Denn der Klimawandel, also die Erwärmung der Erde, verstärkt die Trockenheit, die Hitze und extremes Wetter.

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Wie hat es begonnen?

Viele der Brände, die seit Mitte August in Kalifornien wüten, wurden durch Blitzeinschläge ausgelöst. Innerhalb von wenigen Tagen gab es Ende August rund 11.000 Blitze. Dazu kommt, dass es im Bundesstaat an der Westküste der USA seit Jahren sehr wenig geregnet hat.

Die Böden und Wälder sind deshalb sehr trocken - dadurch können sich die Flammen besonders gut und schnell ausbreiten. Außerdem ist es in Kalifornien gerade sehr heiß.

Gefährlichste Zeit: September und Oktober

Zwar gibt es hier fast jedes Jahr Waldbrände, doch normalerweise nicht schon im August. Die gefährlichste Zeit für Waldbrände ist im September und Oktober - sie beginnt also gerade erst. Viele machen sich deswegen Sorgen, dass es zu noch heftigeren Waldbränden kommen wird. Zusätzliche Probleme macht die Corona-Pandemie: Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, sollen in Notunterkünfte gehen, also zum Beispiel in Turnhallen. Viele fürchten allerdings, dass sie dort nicht genug Abstand halten können und sich mit dem Coronavirus anstecken könnten. In Kalifornien gibt es besonders viele Corona-Fälle.

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