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SOS am Berg

ZDFtivi | PUR+ - SOS am Berg

Sie sind da, wenn man in Not gerät. An Stellen, zu denen es sonst keiner hinschafft: die Bergretter. Wie schaffen sie es, Menschen aus extremen Situationen zu retten? Eric begleitet ein Team der Bergrettung Garmisch-Partenkirchen.

Beitragslänge:
24 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 28.12.2019, 12:00
Produktionsland und -jahr:
Deutschland
Bergpanorama
Quelle: imago

Die Höhenkrankheit kann ab einer Höhe von mehr als 2.500 Metern auftreten. Der Körper muss sich langsam an die Höhe gewöhnen. Das nennt man akklimatisieren. Kann sich der Körper nicht richtig anpassen, weil der Bergsteiger zu schnell zu hoch steigt, oder überanstrengt ist, können die Symptome der Höhenkrankheit auftreten. Das sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Ohrensausen und Atemnot.

Die Luft wird dünner

Bei zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck. Dadurch verengen die Blutgefäße in der Lunge und können nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen. Es entsteht ein Sauerstoffmangel. Der Blutdruck steigt, Herzschlag, Puls und Atmung werden schneller. Der Körper versucht so den Sauerstoffmangel auszugleichen.

Im schlimmsten Fall kann dabei passieren, dass sich Flüssigkeit in der Lunge oder im Gehirn ansammelt. Und dann wird es für den Bergsteiger lebensbedrohlich. Ab 7.000 Meter Höhe ist die Gefahr besonders groß.

Rettung in Sicht?

Bergrettung mit dem Hubschrauber

Wenn jemand schwer an der Höhenkrankheit erkrankt ist, muss er sofort absteigen oder abtransportiert werden. Bis ein Rettungshelikopter eintrifft, kann dem Betroffenen mit einer Sauerstoffbeatmung und einer mobilen Druckkammer kurzfristig geholfen werden. Da so eine Rettung nicht einfach ist und Zeit braucht, sollte ein Bergsteiger es gar nicht erst soweit kommen lassen.

Unter 2.500 Metern Höhe besteht kein Risiko, die Höhenkrankheit zu bekommen. Wer aber trotzdem höher hinaus will, der sollte es einfach langsamer angehen. Erfahrene Bergsteiger raten, nicht mehr als 300 bis 500 Meter am Tag aufzusteigen. So hat der Körper die Möglichkeit, sich an die Höhe zu gewöhnen. Immer wieder sollten auch Tage mit Pausen eingelegt werden.

Steig hoch ...

Eine alte Bergsteigerregel sagt "Go high - sleep low", das heißt "Steig hoch und schlafe unten". Wer also einen Tagesausflug, mit einer Seilbahn auf einen Berggipfel macht, braucht keine Angst zu haben. Bis die ersten Symptome auftreten, kann es zwischen sechs und acht Stunden dauern. Also rechtzeitig wieder absteigen und dann kann auch nichts Schlimmeres passieren.

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