Umfrage: Die Angst vor schweren Krankheiten wächst
Umfrage einer Krankenkasse:Die Angst vor schweren Krankheiten wächst
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Krebs, Demenz oder Schlaganfall: Mehr Menschen sorgen sich wegen schwerer Krankheiten als noch im vergangenen Jahr. Bei jungen Leuten steigt die Angst vor psychischen Erkrankungen.
Viele Leute sorgen sich am meisten vor Krebs.
Quelle: imago
Die Angst der Deutschen vor schweren Krankheiten wie Krebs, Demenz oder Schlaganfall ist auf einen der höchsten Werte der vergangenen 15 Jahren gestiegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, die die Krankenkasse regelmäßig seit 2010 durchführt.
Angst vor schweren Krankheiten steigt (Stand: 2024)
ZDFheute Infografik
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Gleichzeitig fühlt sich ein Großteil der Deutschen laut Befragung gesund (87 Prozent) und bewertet seinen Gesundheitszustand als gut (56 Prozent) oder sehr gut (31 Prozent).
Vor allem junge Menschen haben Angst vor psychischen Krankheiten
36 Prozent - also einer von drei Befragten - spüre Angst vor psychischen Krankheiten. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 54 Prozent. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um neun Punkte gestiegen.
Konfrontiert mit anhaltendem Erfolgsdruck in Schule, Uni oder Beruf, einer zunehmenden Vergleichskultur in den sozialen Medien und der ständigen Präsenz von Krisen und Kriegen, seien gerade junge Erwachsene einem hohen Druck ausgesetzt, so DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Man müsse die Ängste ernst nehmen und die Stärkung der psychischen Gesundheit auf die Tagesordnung setzen.
Doch nach wie vor sind psychische Erkrankungen ein Tabuthema.
„
DAK-Vorstandschef Andreas Storm
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Angst vor Krebs am größten
In der aktuellen Studie gaben 73 Prozent der Befragten an, am meisten Angst vor einem bösartigen Tumor zu haben - acht Prozentpunkte mehr als 2023. Von 45 auf 55 Prozent stieg die Zahl derjenigen, die sich vor Demenz oder Alzheimer fürchten. 52 Prozent haben Angst vor einem Schlaganfall - elf Prozentpunkte mehr als vergangenes Jahr. Es folgt die Angst vor Unfällen mit schweren Verletzungen (50 Prozent) und Herzinfarkt (42 Prozent).
Corona hingegen spielt im Krankheitsbewusstsein der Deutschen nur noch eine untergeordnete Rolle. Nur zehn Prozent der Befragten haben noch Angst davor - zum Beginn der Pandemie 2020 waren es noch 37 Prozent.
Quelle: dpa
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