3:0 in der Fußball-Bundesliga: Mainz entzaubert RB Leipzig

    3:0 in der Bundesliga:Mainz entzaubert RB Leipzig

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    Mainz schießt Leipzig aus den Champions-League-Plätzen und bringt sich selbst ins Gespräch um einen Europacup-Platz. Beim 3:0 liefern die 05er eine Top-Leistung - und ein Traumtor.

    Die Mainzer Spieler Dominik Kohr (2.v.l.-r), Ludovic Ajorque (M) und Anton Stach jubeln über das 0:2 durch Ajorque.
    Beim 0:3 gegen starke Mainzer ist Leipzig völlig von der Rolle und rutscht aus den Champions-League-Rängen. Besonders sehenswert ist der Treffer von Ludovic Ajorque.03.04.2023 | 6:23 min
    Die Erfolgsserie des FSV Mainz 05 in der Fußball-Bundesliga hält an - und wie. Beim Champions-League-Aspiranten RB Leipzig feierten die 05er einen 3:0 (1:0)-Sieg. Damit sind die Mainzer nun schon seit sieben Bundesliga-Spielen ungeschlagen, der Rückstand auf Europacup-Platz 6 beträgt nur noch einen Punkt. Für RB war es nach dem 0:7 bei Manchester City und dem 0:1 beim VfL Bochum die dritte Niederlage hintereinander.

    Der Glaube, dass hier was möglich ist, war der entscheidende Faktor.

    Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05)

    Ajorque: Traumtor mit der Hacke

    Die spektakulärste Szene beim Sieg in Leipzig lieferte der 05er Ludovic Ajorque in der 57. Minute, als er den Ball im Sprung mit der Hacke als Bogenlampe ins Tor bugsierte. Davor hatte Marcus Ingvartsen die Rheinhessen in Führung geschossen, Dominik Kohr erzielte in der 67. Minute den Endstand.

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    Die Null-Fünfer zeigten von Beginn an eine couragierte Leistung. So erlebte der Ex-Mainzer Rouven Schröder in seinem ersten Pflichtspiel als neuer RB-Sportdirektor gleich eine Niederlage. Der FSV nutzte die erste Chance zur prompt zur Führung. Zwar parierte RB-Torhüter Janis Blaswich glänzend gegen Leandro Martins Barreiro, doch Ingvartsen stand goldrichtig und musste den zur Seite abprallenden Ball nur einschieben.

    Ingvartsen mit der nächsten Chance für Mainz 05

    Danach hätte Ingvartsen (25.) weiter erhöhen können. Doch Blaswich rettete. Auf der Gegenseite wachte RB nur langsam auf, schob den Ball zu oft nur quer, hatte keine Tiefe, kein Tempo und vor allem ohne Christopher Nkunku kaum Kreativität im Spiel.
    Den ersten Torschuss des deutschen Pokalsiegers von André Silva klärte ein Mainzer zur Ecke (23.). Der FSV war weiter die klar bessere Mannschaft, hatte mit einem Kopfball-Aufsetzer von Barreiro (30.) erneut eine Großchance: Der Ball streifte jedoch die Latte.

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    Pfiffe der Leipziger Fans

    RB-Trainer Marco Rose stand mit verschränkten Armen fast regungslos da und schickte frühzeitig fünf Spieler zum Aufwärmen. Die Fans quittierten das harmlose Quergeschiebe mit Pfiffen.
    Kurz vor dem Wechsel hatte Timo Werner (41.) dann den Ausgleich auf dem Fuß, der Nationalstürmer scheiterte an Robin Zentner, der im Stil eines Handball-Torhüters mit ausgebreiteten Armen und Beinen den Ball abwehrte.

    Leipzigs Wechsel fruchtet - zunächst

    Zum Wiederanpfiff reagierte Rose, brachte für Marcel Halstenberg auf der linken Seite David Raum und für Kevin Kampl im defensiven Mittelfeld Amadou Haidara. RB hatte nun mehr Spielanteile.
    Als Rose mit Dani Olmo (56.) gerade den Hoffnungsträger für die Offensive einwechselte, wurde RB erneut kalt erwischt: Aus dem Halbfeld flankte Barreiro in den Strafraum, wo Ajorque (57.) mit dem Rücken zum Tor den Ball über Blaswich hinweg ins lange Ecke lupfte - ein Traumtor.

    Ich will meiner Mannschaft den Willen nicht absprechen, aber wir waren Mainz in fast allen Belangen unterlegen

    Marco Rose (Trainer RB Leipzig)

    "Wir wollen euch kämpfen sehen", forderten die RB-Anhänger. Überzeugen konnte aber nur Mainz. Nachdem Kohr (67.) mit einem Schuss aus 18 Metern ins rechte Eck zum 3:0 erhöhte, tanzten die mitgereisten Mainzer Fans auf der Tribüne.
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    Quelle: dpa, ZDF

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