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Landraub in der Slowakei

Korruption und Betrug mit EU-Geldern

Politik | Frontal 21 - Landraub in der Slowakei

Es geht um Habgier, Betrug und sogar Mord. Große Agrarunternehmen kapern im Osten der Slowakei Felder der dort ansässigen Bauern und beackern sie gegen den Willen der Eigentümer. Denn wer die Äcker bestellt, profitiert von den EU-Subventionen.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.07.2019, 21:00

Der neue Besitzer kassiert um die 200 Euro pro Hektar, jedes Jahr - viel Geld in der Ost-Slowakei. Die Bauern berichten von Erpressung, gewalttätigen Übergriffen und Landraub. Viele meinen, das sei nur möglich, weil die Regierung wegschaut oder selbst profitiert.

Mit dem EU-Beitritt der Slowakei im Jahr 2004 kamen zwar Freiheit und Wohlstand ins Land, aber auch Korruption und organisierte Kriminalität nahmen zu. Auch der im Februar 2018 gemeinsam mit seiner Verlobten ermordete Journalist Ján Kuciak hatte zu Korruptionsaffären in der Slowakei recherchiert und Kontakte von slowakischen Regierungsmitarbeitern zur italienischen Mafia untersucht. Wurde er getötet, weil er Verbindungen der Mafia  bis in die höchsten Ränge der Politik aufgedeckt hatte? Laut zuständiger Staatsanwaltschaft wurde der Reporter gezielt ermordet. Der Journalistenmord hat die Slowaken wachgerüttelt. Sie demonstrieren für eine anständige Slowakei und gegen die korrupte Elite ihres Landes - und hoffen dabei auch auf die Hilfe aus Brüssel.

Frontal 21 über Korruption und Betrug mit EU-Geldern in der Slowakei und den Kampf der Slowaken um ihr Land.

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