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Vergessener Krieg in der Türkei

Verletzungen der Menschenrechte

Bewohner in den Trümmern von Cizre

Im Sommer 2015 verstärkt die türkische Regierung durch Blockaden ihren Druck auf die Kurden im Südosten des Landes, um gegen die verbotene Arbeiterpartei PKK vorzugehen.

Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar gegen 22.30 Uhr

Über viele Gebiete und Städte, die hauptsächlich von Kurden bewohnt werden, verhängt sie eine Ausgangssperre. Ohne Strom, Wasser und Lebensmittel sollen die Menschen dort zum Teil wochenlang ausharren.

Das türkische Militär setzt in den eingekesselten Gebieten zum Teil schwere Kriegswaffen ein: Panzer, Hubschrauber und Artillerie. Ganze Stadtviertel werden zerstört. Die türkische Menschenrechtsorganisation TIHV spricht von 338 toten Zivilisten, darunter 78 Kinder und 69 Frauen. Die meisten Opfer habe es in der südostanatolischen Stadt Cizre gegeben, deren Bewohner 79 Tage von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Vereinten Nationen wie auch andere internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Gewalt als unverhältnismäßig.

Frontal 21 hat Augenzeugen getroffen, die in Cizre die Blockade und die Menschenrechtsverletzungen miterlebt haben.

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