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Frankreich krönt sich zum virtuellen Fußball-Weltmeister

FIFA eNations Cup in London

Frankreich gewinnt den FIFA eNations Cup in London. Andere Top-Favoriten, darunter auch Deutschland, überstanden währenddessen nicht einmal die Gruppenphase.

Frankreich gewinnt die Premiere im FIFA eNations Cup
Frankreich, hier Corentin "Maestro" Thuillier, gewinnt die Premiere im FIFA eNations Cup.
Quelle: reuters

Nach einem turbulenten Wochenende in London geht Frankreich beim erstmals ausgetragenen Nationalmannschaftsturnier im eSport erfolgreich als Weltmeister hervor.

Der französische Kader, bestehend aus Corentin "Maestro" Thuillier und Lucas "DaXe" Cuillerier konnten sich in einem umkämpften Finale gegen Argentinien durchsetzen. Die beiden Franzosen hatten sich zuvor nur knapp für das Finale qualifizieren können.

Die beiden Franzosen hatten sich zuvor in einem knappen Duell gegen Portugal für das Finale qualifizieren können.

Die anschließende Finalbegegnung gestaltete sich ähnlich spannend. "Maestro" konnte im direkten Duell mit dem Argentinier Nicolas "nicolas99fc" Villalba lediglich ein 1:1 herausholen. In der anschließenden Partie gelang "DaXe" jedoch der entscheidende Erfolg gegen Yago "Yagocai" Fawaz.

Favoriten scheitern früh

Recht erfolgreich gestaltete sich der FIFA eNations Cup ebenfalls für England, Mexiko, Spanien und Brasilien, die allesamt das Viertelfinale erreichten. Für Dänemark reichte es sogar bis zum Halbfinale gegen Argentinien.

Die großen Mitfavoriten um den Titel - Deutschland, England und Saudi-Arabien - blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Mit dem Briten Donovan "Tekkz" Hunt und Mossad "MSdossary" Aldossary aus Saudi Arabien schieden die beiden am höchsten gehandelten Spieler frühzeitig aus.

Bereits im Viertelfinale gegen Argentinien fand der Titeltraum der Engländer ein jähes Ende.

Deutsches Duo enttäuscht

Und auch für das vom DFB ins Turnier geschichte Spielerduo lief das Turnier alles andere als geplant: Als Mitfavorit auf den Titel ins Turnier gestartet, scheiterten die für in der virtuellen Bundesliga für den SV Werder Bremen spielenden Michael "MegaBit” Bittner und Mohammed "MoAuba” Harkous bereits am Samstag in der Gruppenphase.

"Die Enttäuschung ist riesengroß. Ich möchte mich beim DFB für das Vertrauen bedanken, umso enttäuschender, dass wir dieses Vertrauen nicht zurückzahlen konnten", sagte Michael "MegaBit" Bittner.

Ein Fazit

Der FIFA eNations Cup hat wieder einmal gezeigt, wie unberechenbar die Ergebnisse in diesem E-Sport sind. Selbst Topspieler wie Donovan Hunt und Mossad Aldossary, die für gewöhnlich immer überzeugen können, legten bei diesem Nationalmannschafts-Turnier nicht die zu erwartende Leistung an den Tag.

Nun wird dem Wettbewerb durch die Teilnahme von Nationalteams ein augenscheinlich größerer Wert beigemessen als ihm eigentlich gebührt. Der FIFA eNations Cup ist lediglich eines von vielen Qualifikationsturnieren für FIFA-E-Sportler auf dem Weg zum FIFA eWorld Cup 2019, der im Herbst stattfinden wird.

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