An Weihnachten verreisen

Mit Auto, Bahn oder Fernbus in die Feiertage

Verbraucher | Volle Kanne - An Weihnachten verreisen

Jedes Jahr vor Weihnachten rollt die Reisewelle über Deutschland. Egal, ob man sich für das eigene Auto, die Bahn oder den Fernbus entscheidet – voll wird es auf alle Fälle. Doch wie ist man am günstigsten, schnellsten und flexibelsten unterwegs?

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.12.2017, 09:05

Das Auto wird auch dieses Jahr für viele das Verkehrsmittel der Wahl sein, um in die Feiertage zu starten – trotz eines hohen Staurisikos und relativ hoher Kosten für Alleinfahrer. Allerdings punktet der eigene Wagen bei der Flexibilität: Man kann starten, wann man möchte. „Das kann aber auch ein Fehler sein“, warnt Constantin Hack vom Autoclub Europa. „Man sollte natürlich keinesfalls dann starten, wenn sich alle auf den Weg machen“, ergänzt er. Besonders voll wird es am Donnerstag- und Freitagnachmittag (22. und 23.12.) sowie am Samstagvormittag (24.12.). Er rät dazu, sich den 23. Dezember frei zu nehmen und vormittags zu starten.

Wichtig ist es, auf jeden Fall die Stauprognosen im Blick zu haben. Aus Erfahrung seien die einstelligen Autobahnen sowie jene Strecken rund um Ballungsgebiete definitiv richtig voll, sagt Hack. Auch der Wetterbericht sollte beachtet werden: Je nachdem wo man hinfährt, benötigt man eventuell Winterreifen und Schneeketten. Für längere Reisen sollten heiße Getränke, eine Decke und Proviant eingepackt werden. Der Kofferraum sollte so gepackt werden, dass man schnell an Dinge herankommt, die man während der Fahrt brauchen könnte.

Mit Bahn oder Fernbus?

Bei der Bahn stehen in diesem Jahr keine großen Fahrplanwechsel an. Es ist aber davon auszugehen, dass die Fernzüge richtig voll werden. „Reisen Sie auf jeden Fall nicht ohne Sitzplatzreservierung und nehmen Sie im besten Fall nur kleines Gepäck mit“, rät Constantin Hack. Geschenke könne man schon im Vorfeld an die Verwandten verschicken, dann habe man weniger zu schleppen, so sein Tipp. Manchmal lohne sich auch eine Fahrt in der ersten Klasse, die sei nicht immer wesentlich teurer, unter Umständen aber viel bequemer. Allerdings dürfe man sich keine Hoffnung mehr auf Tickets zum Sparpreis machen. „Gerade für Familien wird eine Fahrt mit der Bahn daher richtig teuer.“

Die günstigste Variante für Alleinreisende und Menschen, die kein Auto haben, ist der Fernbus. „Allerdings vereint er die Nachteile des Autos (Staugefahr) mit den Nachteilen der Bahn (man muss sich nach dem Fahrplan richten)“, resümiert Constantin Hack. Anders als bei der Bahn, komme aber jeder Fernbusreisende in den Genuss eines Sitzplatzes. Auf Schnäppchenpreise dürfe man hier aber auch nicht mehr hoffen. Günstiger als mit dem Fernbus ist man nur noch per Mitfahrgelegenheit unterwegs. Vor allem für Studenten oder Menschen, die nur wenig Geld in den Transport von A nach B stecken wollen (mit Abstrichen beim Komfort), kann dies eine Alternative sein.

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