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Abnehmen durch Ernährungsumstellung

Nur zwei Mahlzeiten täglich

Die perfekte Diät: faru misst bauchumfang - symbolbild diaet

Die Gewichtsreduktion ist ein Klassiker der guten Vorsätze. Aber wie gelingt sie dauerhaft? Ein Konzept sieht vor, den Kalorienbedarf auf lediglich zwei Mahlzeiten am Tag aufzuteilen. Bringt das wirklich etwas?

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Eine Diät findet kurzfristig statt. Über ein paar Wochen wird die Ernährung extrem geändert, die Pfunde purzeln. Danach kehrt man zur alten Ernährungsform zurück. Meist stellt sich dann der Jojo-Effekt ein: Man hat sehr schnell das alte Gewicht oder sogar mehr wieder drauf. Auf lange Sicht sind Diäten also wenig erfolgversprechend.

Eine Ernährungsumstellung wird hingegen langfristig durchgeführt. Außerdem wird nicht das ganze Ernährungskonzept geändert, sondern nur einige Komponenten. Das Ergebnis: Die Umstellung gelingt dauerhaft, der Jojo-Effekt bleibt aus.

Nur zweimal täglich essen?

Bei dieser Ernährungsumstellung darf man zwar essen was man möchte, aber aufgeteilt auf nur zwei Mahlzeiten, die über den Tag verteilt werden. Eine Mahlzeit sollte morgens sein, eine am Nachmittag. Studien zeigen, wenn ein großer Abstand zwischen den Mahlzeiten liegt, führt dies zu einer Gewichtsreduktion; vorausgesetzt dazwischen gibt es keinerlei Snacks und auch keine kalorienreichen Getränke. Leichter fällt die Essenspause zwischen den beiden Mahlzeiten, wenn man auf Lebensmittel zurückgreift, die länger satt machen, zum Beispiel Vollkornbrot statt Weißmehl, Obst oder Nüsse statt Schokolade, Kartoffeln statt Weißbrot.

Die gesundheitlichen Effekte einer Gewichtsreduktion sind erheblich. Vor allem Menschen mittleren Alters, also zwischen 20 und 60 Jahren, können mit einer Gewichtsreduktion das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen im fortgeschrittenen Alter reduzieren, zum Beispiel das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, das Risiko für Diabetes („Zuckerkrankheit“) und sogar das Krebsrisiko kann durch eine Gewichtsreduktion gemindert werden.

Darauf kommt es an

Im Grunde ist Abnehmen ganz einfach: Man muss weniger Kalorien zuführen oder mehr Kalorien verbrauchen. Über welchen Weg man das schafft, ist im Grunde egal. Bewegung unterstützt das Abnehmen, da zusätzliche Kalorien verbraucht werden. Bewegung wirkt sich auch auf das allgemeine Wohlbefinden und die Motivation aus. Wer schon abgenommen hat, muss sein Gewicht verteidigen. Hier empfiehlt es sich, das Gewicht häufig zu kontrollieren und wenn man ein Kilo zugenommen hat, eine Gegenstrategie parat zu haben: Zum Beispiel einen Tag zu fasten oder einen veganen Tag einzuschieben, nur zwei Mahlzeiten zu essen oder einfach nur die Hälfte, mehr Sport als üblich zu machen. Kontrolle und Konsequenz sind wichtig, um dauerhaft das Gewicht zu halten.

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