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Zeitgeschichte

Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und dem Geschichtslehrerverband

Engagement für die Gesellschaft

Die Jahre 2018 bis 2020 umfassen einen Zeitraum wichtiger Jubiläen und Erinnerungsdaten: Der 200. Geburtstag von Karl Marx, die Ausrufung der ersten deutschen Republik am 9. November 1918; 70 Jahre Bundesrepublik Deutschland, 30 Jahre Mauerfall, 100 Jahre Weimarer Verfassung, die Einführung des Frauenwahlrechts. Achtzig Jahre liegt der Beginn des Zweiten Weltkriegs zurück. 2020 rücken der 75. Jahrestag des Kriegsendes und der 30. Geburtstag der deutschen Einheit in den Vordergrund.

Die Erinnerungsdaten spiegeln sich nicht nur in zahlreichen Programmbeiträgen der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, sondern auch in der Zusammenarbeit mit externen Partnern der Geschichtsvermittlung.

Karl Marx (Mario Adorf) sitzt an seinem Schreibtisch
Mario Adorf als Karl Marx.

Der Geburtstag von Karl Marx gab Anlass für ein 90minütiges Dokudrama, das nicht nur die Biografie, sondern auch die Wirkungsgeschichte des berühmten wie umstrittenen deutschen Denkers reflektierte. Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) hat dazu ein umfassendes Unterrichtspaket erstellt, das beim ZDF abrufbar ist. Das Goethe-Institut zeigt den viel beachteten Karl Marx-Film mit Mario Adorf im Ausland.  Die Ereignisse um den  9. November 1918, an dem der deutsche Kaiser abdankte und die erste deutsche Republik ausgerufen wurde, rekonstruiert das 90minütige Dokudrama „Kaisersturz“. Auch dazu wird der Geschichtslehrerverband Unterrichtsmaterial erstellen. Der Film „Superbauten der Geschichte – Der Reichstag“, der die Historie des Parlamentsgebäudes seit dessen Anfängen aufarbeitet, wird sowohl bei Präsentationen im Deutschen Bundestag als auch in der Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus (in Ausschnitten) zu sehen sein. 

"Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation"

LKW "Gedächtnis der Nation"
Das mobile Interview-Studio von "Unsere Geschichte. Das Gedächntnis der Nation" unterwegs. Quelle: ZDF

Schon im Juli 2017 stellte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, im „Tränenpalast“ in Berlin das neue Zeitzeugenportal des „Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ (HdG) vor, das von der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte sowohl redaktionell als auch in Form von Film- und Interviewbeiträgen unterstützt wird. Zudem floss der Interview-Bestand des bislang vom ZDF mitgetragenen Zeitzeugenprojekts "Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation" in das neue Online-Angebot des renommierten Museums ein. Das 2011 vom ZDF und weiteren Förderern gestartete und sechs Jahre von einem Verein getragene Zeitzeugenprojekt „Unsere Geschichte…“ wurde abgeschlossen. Über 1000 Interviews und ein mobiles Interview-Studio wurden dem Haus der Geschichte von Seiten des Vereins übertragen.

Aus Beständen der Redaktion Zeitgeschichte werden dem Online-Portal des HdG auch künftig Zeitzeugen-Berichte zur Verfügung gestellt. Die Zeitzeugnisse reichen vom Ersten Weltkrieg bis ins junge 21. Jahrhundert. Das neue Angebot des „Hauses der Geschichte“ ist unter www.zeitzeugen-portal.de abrufbar. Das Portal wurde inzwischen mit dem „Annual Multimedia Award – Silber“ 2017 ausgezeichnet. Die Jury lobte „die gute Idee, die Relevanz der Inhalte und die Content-Tiefe“.  

Es liegt im Sinne und in der Kontinuität des nachhaltigen Engagements der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, die Kooperation mit dem wichtigsten Museum zur Geschichte der Bundesrepublik zu intensivieren. Redaktionsleiter Stefan Brauburger trägt - als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des HdG – auch zur Konzeption neuer Ausstellungen mit. Mit Blick auf wichtige Erinnerungsdaten - wie 70 Jahre Bundesrepublik, 30 Jahre Mauerfall und 75 Jahre Kriegsende - entsteht eine zweiteilige ZDF-Dokumentation, die auf eine erfolgreiche Ausstellung des Hauses der Geschichte Bezug nimmt: „Deutsche Mythen seit 1945“. Ob der Gründungsmoment der „Stunde Null“, das legendäre  „Wirtschaftswunder“ im Westen oder der „antifaschistische Neuanfang“ im Osten, die Frage der „verpassten Chancen“ zur Wiedervereinigung oder die „Friedliche Revolution“ – es sind Motive, die das öffentliche Bewusstsein prägten und nun im ZDF auch filmisch reflektiert werden.

Zudem soll in Zusammenarbeit auch ein multimediales Angebot zu den Jahrestagen 2019/20 entstehen, ein mit dem HdG verlinkter ZDF-Online-Auftritt, in dem Filmbeiträge, Zeitzeugenaussagen, historische Wochenschauausschnitte, Dokumente, fotografierte Exponate aus dem „Haus der Geschichte“ und gefilmte Gänge durch dessen Ausstellung die ZDF-Dokumentationen ergänzen. Auch zu diesem Projekt wird der Geschichtslehrerverband Materialien für den Unterricht erstellen.

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