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Die KinderHilfe Philippinen heute

Vier Fragen an Volker Schaubruch

Volker Schaubruch, zweiter Vorsitzender der KinderHilfe Philippinen e. V.

Porträt Volker Schaubruch, 2. Vorsitzender Kinderhilfe Philippinen
Volker Schaubruch , Zweiter Vorsitzender der KinderHilfe Philippinen Quelle: ZDF

Wo sind die Schwerpunkte der Aktivitäten des Vereins KinderHilfe Philippinen heute?
Der Unterhalt des Kinderdorfs steht klar im Vordergrund. Hier finden Kinder, die sich in großer Not befinden, missbraucht oder misshandelt wurden, ein neues Zuhause, Pflege und Fürsorge.

Daneben leistet die Kinderhilfe aber auch mit dem Bau von Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern in der Umgebung projektive Hilfe und unterstützt die Entwicklung der gesamten regionalen Infrastruktur. Im Rahmen einer Außenhilfe als drittem Schwerpunkt wird eine medizinische Behandlung Bedürftiger (Kinder) bis hin zu schwierigen Operationen sowie Lebensmittel- und Medikamentenverteilung organisiert und durchgeführt.

Womit können die ZDF-Kolleginnen und -Kollegen die KinderHilfe am besten
unterstützen?

Eine Hilfsorganisation lebt natürlich einerseits zunächst von Spenden. Dies müssen aber nicht ausschließlich Geldspenden sein. Attraktive Sachspenden, die bei Tombolas spaß- und gewinnbringend verlost werden, helfen uns auch. Andererseits ist eine Initiative wie die Kinderhilfe auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Insbesondere in der administrativen Vereinsarbeit sucht die Kinderhilfe hier nach Verstärkung und frischem Blut. Wer also Lust hat, sich mit uns zu engagieren, darf sich gerne bei uns melden!

Welche Bedeutung hat die Vernetzung der KinderHilfe mit dem ZDF gegenwärtig?

Die Vernetzung im und mit dem ZDF ist für die Kinderhilfe von zentral wichtiger Bedeutung. Ohne die kollegiale Unterstützung von einzelnen Kolleginnen und Kollegen, Bereichen und der Unternehmensleitung wäre eine schlanke und kosteneffiziente Vereinsverwaltung nicht möglich. Der logistische Support bei diversen Aktivitäten, wie jetzt auch zum kommenden Sommerfest, ist für die Kinderhilfe fast unverzichtbar geworden. Hier spüren wir, dass das ZDF seine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung lebt.

Wie stellen Sie sich die Zukunft von Verein und Kinderdorf vor?

Die Weichen für die Zukunft des Kinderdorfes vor Ort selbst haben wir bereits gestellt. Zwar wird ein Jürgen Schneidt als Gründervater und gute Seele niemals ersetzbar sein, ein Personalkonzept für die Weiterführung besteht aber schon heute. Im Moment sind unsere Geldeinnahmen aus Spenden recht stabil, bei rückläufigem Spendenaufkommen würde der Unterhalt des Kinderdorfes absolute Priorität haben.

Für den Verein selbst wurde auf der letzten Mitgliedersammlung einer Anpassung der Satzung zugestimmt, um bei der Besetzung von zentralen Positionen im Vorstand und Beirat flexibel auf formaljuristische Anforderungen reagieren zu können. Auch hier sucht die Kinderhilfe nach jungen Kräften um die Vereinsführung auch verlässlich für die nächsten 30 Jahre zu bestreiten.

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