Abenteuer Alaska

Doku über den riesigen Landstrich im Norden Amerikas

Dokumentation | Terra X - Abenteuer Alaska

Klirrende Kälte, unendliche Weite und eine erbarmungslose Natur: Alaska ist ein Ort der Extreme, der immer wieder Wissenschaftler und Glücksritter ans andere Ende der Welt lockt.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.01.2024, 23:59

Natur, Eis und Einsamkeit. Nach dem großen Erfolg des "Terra X"-Zweiteilers „Abenteuer Sibirien“ zeigt das ZDF am 25. Dezember 2014 eine Dokumentation über Alaska. Drei Mal reisten die Autoren Kay Siering und Christopher Gerisch für die "Terra-X"-Sendung in den nördlichsten Bundesstaat der USA. Neun Wochen waren die Filmemacher mit ihren Kamerateams in dem riesigen Landstrich unterwegs. Sie besuchten deutsche Wissenschaftler und Glücksritter, die am anderen Ende der Welt ein neues Leben begonnen haben.

Klirrende Kälte, unendliche Weite und eine erbarmungslose Natur: Alaska ist ein Ort der Extreme - und der Superlative. Im größten Bundesstaat der USA gibt es drei Millionen Seen, 25.000 Gletscher, 3.000 Flüsse und über 130 Vulkane. Unter den riesigen Ebenen lagern gigantische Vorkommen an Bodenschätzen, vor allem Erdöl- und Edelmetalle. Seit jeher zieht diese Wunderwelt im hohen Norden die Menschen in ihren Bann. Auch viele Deutsche haben in diesem Land, das weitgehend von Wildnis geprägt ist, ihr Glück gefunden.

Regenwälder und Gletscher

"Abenteuer Alaska" lässt die Zuschauer eintauchen in die faszinierende Welt des nördlichsten US-Bundesstaates. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Mount McKinley, mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Und der hohe Norden ist geprägt von den Gebirgsketten der Brooks Range und weiten Ebenen bis zum Polarmeer.

Küstenregenwald bei Gustavus
Auch ein Stück Alaska: Das Filmteam im Küstenregenwald bei Gustavus Quelle: ZDF/Kay Siering

Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen und mögliche Auswirkungen für das Weltklima zu erforschen. Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch - seitdem kehrt er immer wieder zurück. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut.

Grizzlys, Bisons und Elche

So unterschiedlich die Motive der deutschen Wissenschaftler und Glücksjäger auch sind - sie alle haben ihr Herz an Alaska verloren. An jene Landmasse, die fünf Mal so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland - und dabei nur so viele Einwohner hat wie Frankfurt am Main. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzly-Bären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere. An den Küsten sind Walrosse, Buckelwale, Orcas, Seeotter und Seelöwen zuhause. Nicht nur sie nutzen den ungeheuer großen Fischreichtum der Gewässer. In der Beringsee sind die größten Fischfangflotten der Welt unterwegs.

Persönliche Geschichten in der Wildnis

"Abenteuer Alaska" präsentiert diesen beeindruckenden Naturraum in seiner ganzen Vielfalt. Persönliche Geschichten deutscher Wissenschaftler und Glücksjäger werden kombiniert mit grandiosen Landschaftsbildern und beeindruckenden Tieraufnahmen. In 60 Minuten lernen die Zuschauer ein Land in all seinen Facetten ganz neu kennen.

Über ein ganzes Jahr hinweg reisten die Autoren Christopher Gerisch und Kay Siering immer wieder nach Alaska. Insgesamt verbrachten sie mit ihren Kamerateams neun Wochen in der Wildnis des nördlichsten US-Bundesstaates. Dabei stellten Temperaturen von minus 30 Grad bis plus 30 Grad Crew und Material immer wieder vor enorme Herausforderungen. Das Filmteam campierte tagelang auf blankem Gletschereis, musste allzu aufdringliche Braunbären abwehren und kletterte über steile Berghänge der Alaska Range.

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