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Krankenhäuser am Limit

Gewinne auf Kosten der Patienten

Spätestens die Coronapandemie brachte es ans Licht: Das deutsche Gesundheitssystem ist angeschlagen. Es gibt zu wenig Pfleger und Ärzte, Ökonomie geht vor Gesundheit. Droht der Kollaps?

Videolänge:
44 min
Datum:
23.09.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 31.05.2024, in Deutschland, Österreich, Schweiz

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 Collage: Links ein Virus in einer 3D-Darstellung, rechts ein erschöpfter Arzt oder Krankenpfleger.

ZDFinfo Doku - Krankenhäuser am Limit 

Spätestens die Coronapandemie brachte es ans Licht: Das deutsche Gesundheitssystem ist angeschlagen. Es gibt zu wenig Pfleger und Ärzte, Ökonomie geht vor Gesundheit. Droht der Kollaps?

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Selbst unter Ärzten macht sich Panik breit. Gewinnorientierte Pflegeschlüssel, extreme Arbeitsbelastung, schlechtes Betriebsklima - das Personal droht mit Arbeitsverweigerung. Doch Kliniken nutzen die Krise zur Totalsanierung – samt Entlassungen.

Die Opfer: wir Patienten!

Es hagelt Kritik: an der fortschreitenden Privatisierung, an schlechten Arbeitsbedingungen, an der Ungleichbehandlung. Beispiel Krankenkasse. Wer die hohen Beiträge der privaten Krankenversicherung zahlen kann, bekommt oft die schnellere und bessere medizinische Leistung. Sozialforscher fordern deshalb eine Einheitskrankenkasse, in die alle einzahlen. Sie sei günstiger, effektiver und gerechter. Stimmt das? Warum gibt es sie dann noch nicht im Sozialstaat Deutschland?

Das Umfrageinstitut Civey hat sich bei Krankenversicherten in Deutschland umgehört, wie ihre Erfahrungen mit Krankenhäusern ausfallen und wie ihre Erwartungen an das deutsche Gesundheitssystem sind. Ergebnis der aktuellen Umfrage: Ein Großteil der Befragten sorgt sich um die zukünftige medizinische Versorgung, ist außerdem der Meinung, Krankenhaus-Investoren bereichern sich auf Kosten des Patientenwohls. Eine überwiegende Mehrheit der Befragten spricht sich für eine einheitliche Krankenversicherung aus.

Das COVID-19-Virus und kein Ende. Es macht nicht nur Menschen krank, es verstärkt die Symptome des stark angeschlagenen Gesundheitssektors. Oder jammern die Deutschen nur, wie so oft, auf hohem Niveau? Tatsächlich haben sich die Krankenhäuser in der Coronapandemie recht gut gehalten - trotz Pflegenotstand. Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten standen hier ausreichend Intensivbetten zur Verfügung. Doch Experten warnen: Die strukturellen Probleme der Branche sind riesig. Spätestens 2022 drohen vermehrt Klinikpleiten - und vor allem: ein Qualitätsverlust in der Gesundheitsversorgung! Das Engagement von Pflegern und Ärzten hat bisher Schlimmeres vermieden. Doch die Belastungsgrenze ist längst erreicht.

Brauchen wir radikale Reformen? Noch mehr Konkurrenz, noch mehr Gewinnstreben? Dass es ohne private Investoren geht, haben andere Länder bewiesen: Beispiel Dänemark. Das Land schaffte es mit sehr viel weniger Betten durch die Krise, hat eine hohe Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit. Alle werden gleichbehandelt. Und: Der Bürger zahlt pro Kopf deutlich weniger für seine Gesundheit als in Deutschland.

Und hierzulande? Wie kann eine sinnvolle und finanzierbare Reform aussehen? Betroffene und Experten, wie Gesundheitsökonom Prof. Reinhard Busse, Ex-Olympiasiegerin und VdK-Präsidentin Verena Bentele sowie der medizinische Chef der "Superklinik" AUH in Dänemark, schildern unterschiedliche Perspektiven.

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