Sie sind hier:

Wir Deutschen und die USA

Die USA haben einen neuen Präsidenten. Wird sich das deutsch-amerikanische Verhältnis unter Joe Biden erheblich verbessern? Welche Lehren können wir aus der gemeinsamen Geschichte ziehen?

43 min
43 min
15.04.2021
15.04.2021
UT
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.04.2022

Ein Aufatmen ging nach der Wahlentscheidung in den USA durch Deutschland. Die Hoffnung auf Tauwetter in den gegenseitigen Beziehungen keimt. Denn es war vor allem Bidens Vorgänger, Donald Trump, der das transatlantische Bündnis auf die Probe stellte.

Hoffnungen auf beiden Seiten

Joe Biden will das Verhältnis zu den europäischen Partnern wieder beruhigen. Doch wird es auch nach dieser Wende von US-Seite Erwartungen an Deutschland geben. Was erhoffen sich beide Seiten voneinander? Wie steht es um den Beitrag der Deutschen als militärischer Bündnispartner in der NATO? Und was wird aus der ökonomischen Schieflage zwischen deutschen Export-Erfolgen und US-Außenhandelsbilanz-Defiziten?

Deutschland ist für Amerika im Laufe der Zeit zu einem erwachsenen Partner geworden. Also weg von der komplizierten Kind-Eltern-Beziehung zu einer wirklich gewachsenen, gestandenen, artikulierten Partnerschaft, die meiner Meinung immer mehr auf Augenhöhe stattfindet.
Cathryn Clüver Ashbrook, Politologin

Schwankungen in den gegenseitigen Interessen und Erwartungen gab es immer wieder – das lehrt der Blick auf die wichtigsten Wegmarken gemeinsamer Geschichte: auf Marshallplan und Luftbrücke, als aus ehemaligen Gegnern Partner im Zeichen der Freiheit wurden, auf die Höhepunkte des Kalten Krieges, als die uneingeschränkte nukleare Sicherheitsgarantie der USA für Vertrauen sorgte. Aber auch auf die Zeit des Vietnamkrieges und der Nachrüstung, als Widerstand spürbar wurde.

Eine Reise in die Vergangenheit und ein Blick in die Zukunft

In der Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands erwiesen sich die USA als wichtiger Türöffner zum großen Staatsziel. In den Antiterrorkriegen nach dem 11. September ging die Schere wieder auseinander, von uneingeschränkter Solidarität zur Ablehnung – etwa einer deutschen Beteiligung am Irakkrieg. Zwischen Obama-Romantik und Trump-Frustration schwankten die zurückliegenden Jahre. Wo werden sich die Stimmungen und Interessenlagen nun einpendeln?

Hochkarätige Experten und ehemalige Politiker, darunter die ehemaligen Außenminister Joschka Fischer und Sigmar Gabriel, blicken zurück – und nach vorne. Eine spannende Reise durch mehr als sieben Jahrzehnte gemeinsamer Geschichte und ein fundierter Ausblick auf die nahe Zukunft.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.