Sie sind hier:

Volksleiden Rückenschmerzen

Frau mit Rückenschmerzen im Büro

Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig: Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden. Verschiedene Produkte versprechen Rückengesundheit, doch was taugen Hilfsmittel wirklich und wie kann man den Rücken im Alltag entlasten?

Datum:
15.03.2019
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar

Unser Rücken muss einiges aushalten. Egal ob langes Stehen, Sitzen oder körperliche Arbeit: Viele Betroffene klagen dann besonders häufig über Beschwerden. Denn wenn der Rücken über einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Position verharrt, kommt es zu Verspannungen und Muskelbeschwerden. Unterschiedliche Arbeitssituationen lösen dabei ganz verschiedene Beschwerden aus. Rückenschmerzen können allgemein gesehen auf sehr viele unterschiedliche Krankheitsbilder hindeuten, zum Beispiel auf eine Blockade, einen Bandscheibenvorfall oder Muskelbeschwerden.

Sitzen ist ungesund

Menschen, die viel sitzen, haben beispielsweise häufig Probleme im unteren Rücken. Denn durch die einseitige dauerhafte Belastung werden die Bandscheiben zusammengedrückt. Dadurch entweicht Gewebsflüssigkeit, welche die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgt. Werden die Bandscheiben für einen längeren Zeitraum zusammengedrückt, wird die Gewebsflüssigkeit weniger. Erst beim Aufstehen können sich die Bandscheiben, ähnlich wie ein Schwamm, wieder mit Flüssigkeit und Nährstoffen vollsaugen und werden entlastet.

Wer lange sitzt, sollte deshalb vor allem darauf achten, regelmäßig seine Sitzposition zu wechseln. Dabei kommt es nicht darauf an, dass man besonders gerade sitzt oder immer der Rücken an die Lehne gedrückt wird. Wichtiger ist, dass es zu keiner einseitigen Belastung kommt. Vielsitzer sollten also regelmäßig aufstehen, sich bewegen und möglichst viele unterschiedliche Sitzpositionen wählen.

Gutes Schuhwerk entlastet

Zu einer einseitigen Belastung kann es auch bei Menschen kommen, die lange stehen. Ähnlich wie beim Sitzen, liegt die größte Belastung auch in diesem Fall auf der Rumpf- und Lendenmuskulatur. Zusätzlich kann es zu Nacken- und Schulterbeschwerden kommen, wenn Personen im Stehen häufig nach unten blicken müssen.

Wer lange steht, sollte deshalb in gutes Schuhwerk investieren. Es empfiehlt sich Schuhe zu kaufen, die entsprechend gedämpft sind und die Füße beim langen Stehen gut polstern. Ebenso wichtig: Nicht nur auf einer Stelle stehen bleiben, sondern regelmäßig das Gewicht von einem auf den anderen Fuß verlagern. Dadurch werden verschiedene Muskelgruppen aktiviert und die Belastung ist nicht einseitig.

Heben und Tragen

Menschen, die körperlich schwer arbeiten und zum Beispiel im Alltag viel heben oder tragen, müssen besonders auf die richtige Hebetechnik achten. Denn wer falsch hebt, belastet die Wirbelsäule falsch. Das kann langfristig beispielsweise zu Muskelverspannungen oder im schlimmsten Fall zu einem Bandscheibenvorfall führen.

Wichtig: Gerade aus den Knien heben. Das heißt, man sollte mit dem ganzen Körper gerade nach unten in die Knie gehen – ganz ähnlich wie bei den klassischen Kniebeugen. Auf keinen Fall sollte man sich nach vorne überbeugen, denn sonst wird die Belastung auf die Bandscheiben punktuell zu groß.

Was man selbst tun kann

Wann man den Arzt aufsuchen sollte

Wenn die Beschwerden nach einer Woche nicht weniger werden oder sich sogar zusätzlich verschlimmern, sollte man einen Arzt aufsuchen. Schmerzmittel oder Medikamente zur Muskelentspannung können die Schmerzintensität deutlich verringern und dafür sorgen, dass eine Entzündung abklingt.

Je nach Befund kann der Arzt auch zu einer weiterführenden Diagnostik, beispielsweise Röntgen oder MRT raten, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen und die weitere Therapie abzuklären.

Rückenfitness hilft

Damit Beschwerden gar nicht erst entstehen, sollte man sich ausreichend bewegen und fit halten. Dazu eignet sich zum Beispiel ein ganzheitliches Training im Fitnessstudio, bei dem alle Muskeln gleichermaßen trainiert werden. Viele Krankenkassen unterstützen die Präventionsmaßnahmen, in dem sie spezielle Rückenschulungsprogramme anbieten oder zertifizierte Sportkurse bezuschussen.

Weitere Gesundheitsthemen

Tourette-Syndrom

Volle Kanne - Das Tourette-Syndrom 

Das Tourette-Syndrom ist eine neurologische Störung, die unkontrollierte Bewegungen und Lautäußerungen verursacht. Die Symptome können durch geeignete Therapien gelindert werden.

07.06.2024
Videolänge
Wie sich die Schaufensterkrankheit bemerkbar macht

Volle Kanne - Schaufensterkrankheit 

Wenn auf einmal jeder Schritt zur Qual wird, kann es sich um die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) handeln. Unentdeckt kann die Krankheit gefährlich werden.

03.06.2024
Videolänge
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der ZDFmediathek.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.