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Ägypten

Das Land liegt im Nordosten von Afrika.

Datum:
Das Tal der Könige nahe Luxor in Ägypten.
Es gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Quelle: dpa

Das Land Ägypten ist bei vielen Urlaubern sehr beliebt, denn im Norden gibt es viele schöne Badestrände am Mittelmeer. Und im Osten grenzt das Land an das Rote Meer - ein echtes Paradies für Taucher. Etwas mehr als 80 Millionen Menschen leben in dem Land. Das sind etwa genauso viele wie in Deutschland. In der Hauptstadt von Ägypten, Kairo, leben mehr als acht Millionen Menschen. Damit gehört Kairo zu den größten Städten der Welt.

Islam ist die Staatsreligion

Die meisten Menschen in Ägypten sind Muslime: Rund 90 Prozent der Ägypter gehören dem Islam an. Nur eine Minderheit der Menschen in Ägypten hat den christlichen Glauben. In Ägypten heißen die Christen Kopten. Für sie ist die Lage schwierig und oftmals fühlen sich die Kopten unterdrückt.

In Ägypten wird hauptsächlich Arabisch gesprochen. Nur im Geschäftsleben benutzen die Ägypter manchmal Englisch oder Französisch. In Ägypten und besonders in Kairo müssen viele Menschen in Armut leben. Es gibt sogar noch Menschen, die mit ihren Kamelen durch die Wüste ziehen. Sie heißen Beduinen.

Nil - der heilige Fluss

Der Nil fließt an der Hauptstadt Kairo vorbei, die bei Nacht beleuchtet ist.
Kairo liegt am Nil. Quelle: mev

Durch das Land fließt der längste Fluss der Welt: der Nil. Er ist 6.670 Kilometer lang. Auch die ägyptische Hauptstadt Kairo liegt am Nil. Die Menschen in Ägypten nennen den Nil den "heiligen Fluss": Früher wurden die Gebiete am Nilufer oft überschwemmt. Wenn das Wasser zurück ging, blieb auf den Feldern fruchtbarer Schlamm übrig. Das war gut für die Bauern, denn der Schlamm war wie Dünger und brachte ihnen gute Ernten.

Um steuern zu können, wie viel Wasser im Nil fließt, wurde ein großer Staudamm gebaut: Er heißt Assuan-Staudamm. Der Nachteil ist, dass der fruchtbare Schlamm durch den Damm zurückgehalten wird. Außerdem staut der Damm das Nilwasser zu einem riesigen See. Deshalb mussten viele Menschen umziehen und sogar wichtige Denkmäler und Statuen wurden versetzt, damit sie nicht im See versinken.

Die Pyramiden von Gise

sphinx vor den pyramiden in gizeh
Pyramiden von Gise Quelle: ZDF

Glücklichweise waren die berühmten Pyramiden nicht bedroht. Sie sind nämlich im Norden Ägyptens in der Stadt Gise (oder auch Gizeh oder Giseh geschrieben). Das ist ganz in der Nähe von Kairo. Die Pyramiden sind steinalt! Vor mehr als 4.500 Jahren wurden sie als Grabstätten für die Pharaonen gebaut. So hießen die ägyptischen Könige.

Wenn die ägyptischen Könige gestorben sind, wurden sie zusammen mit Gold und vielen anderen wertvollen Dingen in die Pyramiden gebracht. Ihre Körper wurden vorher mit Salz behandelt und in Tücher gewickelt. Dieses spezielle Vorgehen hat dafür gesorgt, dass die Körper der toten Pharaone sehr lange erhalten geblieben sind. Man nennt das auch mumifizieren.

Wandmalereien

Die größte Pyramide in Gise wurde für den Pharao Cheops gebaut. Sie wurde aus drei Millionen Steinblöcken errichtet. Die Wände haben die alten Ägypter mit Dingen bemalt, die ihnen wichtig waren: zum Beispiel mit Skarabäus-Käfern. Diese kleinen Mistkäfer sind für viele Menschen noch heute ein Glückbringer.

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