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Bangladesch

Das Land liegt im Süden Asiens. Dort lebt der Königstiger und es gibt oft tropische Stürme. Außerdem kommen viele unserer Kleidungsstücke aus dem Land.

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Mehr als 160 Millionen Menschen leben in dem asiatischen Land. Dabei ist das Land nicht sehr groß. Bangladesch ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Die Menschen leben viel enger zusammen als zum Beispiel in Deutschland.

Landkarte Bangladesch
Im Westen und Norden grenzt Bangladesch an Indien. Im Osten an Myanmar.
Quelle: ZDF

Die größte Stadt ist die Hauptstadt Dhaka. Dort arbeitet auch die Regierung des Landes. Bangladesch ist eine Demokratie, ähnlich wie in Deutschland können die Menschen die Politiker wählen, die das Land regieren sollen. Die Menschen sprechen die Sprache Bengalisch. Die meisten sind Muslime, gehören also der Religion Islam an.

Warmes und feuchtes Klima

Nachbarländer sind Myanmar und Indien. Bangladesch liegt am Meer und ist von vielen Flüssen durchzogen. An der Südküste liegen die Sundarbans, riesige Mangrovenwälder. Dieser besondere Wald besteht aus vielen Bäumen und Sträuchern, die vor allem am Meer vorkommen. Hier leben auch die Königstiger. Dank hoher Temperaturen und viel Wasser hat das Land sehr fruchtbaren Boden. Das heißt, auf den Feldern dort können Pflanzen, zum Beispiel Reis, gut wachsen.

frauen-in-bangladesch
In Bangladesch gibt es häufig Überschwemmungen.
Quelle: ap

Wenn aber in den Gebirgen der Schnee schmilzt und gleichzeitig tropische Stürme Regen bringen, dann steigt das Wasser in den Flüssen und es gibt in Bangladesch regelmäßig Überschwemmungen.

Probleme mit Armut

Obwohl es fruchtbare Böden gibt, haben viele nicht genug zu Essen. Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die häufigen Überschwemmungen sind ein Grund für die Armut. Sie zerstören Häuser, Straßen und Felder. Ein weiterer Grund ist, dass viele Menschen in Bangladesch keine Arbeit haben oder nur sehr wenig Geld verdienen.

Näherinnen in Bangladesch
Viele Kleidungsstücke, die es bei uns zu kaufen gibt, werden in Bangladesch genäht.
Quelle: dpa

Die meisten Menschen arbeiten als Bauern, viele arbeiten auch in der Textilindustrie. Das bedeutet, sie arbeiten in großen Fabriken und weben Stoffe oder nähen Kleidung. Dort verdienen die Menschen nur sehr wenig und werden teilweise schlecht behandelt. Oft achten die Firmenbesitzer nicht auf die Sicherheit der Arbeiter. Deshalb passieren dort immer wieder Unfälle.

Noch ein Grund für die Armut ist, dass es in Bangladesch auch oft Krieg und Streit um die Macht gab. Die Regierung hat sich deshalb nicht immer genug um die Menschen gekümmert. Es gibt nur wenige richtige Straßen und besonders die Bildung ist sehr schlecht. Eigentlich müssen Kinder in die Grundschule gehen, allerdings gibt es nicht genügend Schulen für alle. Fast die Hälfte der Menschen kann deshalb nicht lesen und schreiben.

Viele Flüchtlinge aus Myanmar

Obwohl das Land recht arm ist, hat es viele Flüchtlinge aufgenommen. Die Flüchtlinge gehören zur Volksgruppe der Rohingya. Die Rohingya werden im Nachbarland Myanmar ausgegrenzt und schlecht behandelt. Im August 2017 ging die Armee Myanmars mit Gewalt gegen die Menschen vor. Mehr als 600.000 Menschen flüchteten nach Bangladesch. Dort leben sie in Flüchtlingslagern im Süden des Landes. Doch dort gibt es wenig sauberes Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamente.

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