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Down-Syndrom: Was das ist

Am Mittwoch ist Welt-Down-Syndrom-Tag. In Deutschland leben etwa 50.000 Menschen mit dieser Behinderung.

Datum:

Das Down-Syndrom ist eine Behinderung, die sich bereits vor der Geburt im Bauch der Mutter entwickelt. Das Down-Syndrom (ausgesprochen: Daun-Syndrom) ist keine Krankheit und es gibt auch keine Medizin dagegen.

Ein Gen mehr

Um zu verstehen, wie das Down-Syndrom entsteht, muss man wissen, dass unser Körper aus vielen winzigen Zellen besteht. Die kann man nur unter einem Mikroskop - also einer Riesenlupe - sehen. In diesen Zellen sind noch kleinere Teile - die Erbanlagen. Diese Erbanlagen bestimmen, wie unser Körper aussieht und funktioniert. Normalerweise haben wir Menschen in jeder Zelle 46 dieser Anlagen. Menschen mit Down-Syndrom haben 47 und das bringt einiges durcheinander.

Ein Mädchen mit Down-Syndrom im Unterricht
Ein Mädchen mit Down-Syndrom
Quelle: dpa

Der Unterschied zwischen Kindern mit Down-Syndrom und Kindern ohne ist nicht groß: Kinder mit Down-Syndrom können anders aussehen oder anders sprechen. Je nachdem wie stark das Syndrom ausgeprägt ist, brauchen sie länger, um etwas zu lernen oder zu verstehen. Dagegen können viele von ihnen besonders gut mit anderen Menschen umgehen - oft haben sie ein sehr gutes Sozialverhalten. Aber in den meisten Dingen sind sie genau wie andere Menschen auch: Sie lachen, wenn sie Spaß haben. Sie weinen, wenn sie traurig sind.

Gemeinsam lernen

Inklusion in Deutschland
Inklusive Kindergärten und Schulen
Quelle: imago/epd

Früher wurden Menschen mit Down-Syndrom oft ausgegrenzt. Heute bekommen sie besondere Hilfe und können gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung in den Kindergarten und auch in die Schule gehen. Diese Form des gemeinsamen Lernens nennt man Inklusion.

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