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Handball

logo! erklärt euch die wichtigsten Regeln dieser schnellen Sportart.

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Beim Handball spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Jede besteht aus sieben Spielern: sechs Feldspielern und einem Torwart. Bis zu sieben weitere Spieler können noch auf der Bank sitzen und beliebig oft ein- und ausgewechselt werden. Bei den Profis gibt es zwei Halbzeiten von jeweils 30 Minuten. Jugend-Mannschaften spielen meistens kürzer. Zwischen den beiden Halbzeiten gibt es eine Pause von zehn Minuten.

Guðjón Valur Sigurðsson und Lasse Svan
Wer am meisten Tore wirft, gewinnt! Quelle: dpa

TOR!

Ziel ist es, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen. Und klar: Die Mannschaft, die beim Schlusspfiff die meisten Tore geworfen hat, hat gewonnen. Die Handballtore sind drei Meter breit und zwei Meter hoch. Ein Netz hinter dem Tor sorgt dafür, dass ein ins Tor geworfener Ball nicht durch das Tor hindurchfliegen kann.

Was darf man machen?

Uwe Gensheimer (Archivbild)
Nach drei Sekunden muss ein Ball weitergeworfen werden. Quelle: dpa

Den Weg zum Tor dürfen die Spieler mit Dribbeln und Werfen zurücklegen. Ohne Dribbeln darf ein Handballer höchstens drei Schritte mit dem Ball machen. Der Ball darf auch nur drei Sekunden festgehalten werden. Deshalb ist Handball ein sehr schneller Sport: Die Schiedsrichter müssen ihre Augen fast überall gleichzeitig haben! Bei den Profispielen gibt es immer zwei Schiedsrichter: einen Feld- und einen Torschiedsrichter.

Was ist nicht erlaubt?

Beim Handball dürfen die Spieler ihren Körper zwar zum Blocken oder Sperren der Gegenspieler benutzen. Doch es gibt auch einige Dinge, die nicht erlaubt sind. Dazu gehören zum Beispiel: Ball wegreißen, Gegenspieler festhalten, Klammern oder Stoßen.

Was passiert bei Fouls?

Verstoßen die Spieler gegen diese Regeln, pfeift der Schiedsrichter. Dann kann er zum Beispiel einen Freiwurf geben. Der wird an derselben Stelle ausgeführt, wo das Foul passiert ist. Verliert ein Spieler durch ein Foul klar die Chance auf ein Tor, gibt der Schiedsrichter einen Siebenmeter. Von einem Punkt, der sieben Meter vor dem Tor ist, tritt ein Spieler dann gegen den Torwart an und wirft aufs Tor.

Cristina Direito Branco beim Siebenmeter gegen Tjasa Stanko
Der Siebenmeter ist im Handball, was der Elfmeter im Fußball ist. Quelle: imago/Eibner

Andere Strafen

Bei schweren Fouls können die Schiedsrichter auch einen Spieler für eine Zeitstrafe von zwei Minuten auf die Bank setzen. In dieser Zeit muss die Mannschaft dann mit einem Spieler weniger auf dem Feld kämpfen. Nach drei 2-Minuten-Zeitstrafen oder einer Roten Karte darf ein Spieler gar nicht mehr mitspielen.

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