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Was man gegen Lichtverschmutzung tun kann

In der Stadt sieht man kaum Sterne am Himmel. Forscher sagen: In Zukunft kann man noch viel weniger Sterne sehen als heute. Der Grund: Durch die vielen Lichter ist es in der Nacht gar nicht mehr so richtig dunkel. Erfahrt mehr darüber.

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Wenn ihr in der Stadt wohnt, ist euch bestimmt schon aufgefallen, dass abends und nachts kaum Sterne am Himmel zu sehen sind. Auf dem Land ist der Himmel dafür meist voller Sterne und manchmal ist sogar die Milchstraße zu sehen. Aber warum ist das so?

Ein sternenreicher Nachthimmel über einem Fluss
So einen sternenreichen Himmel wie hier über Brandenburg sieht man nur noch selten.
Quelle: zb-bildfunk

Das hängt mit der der sogenannten Lichtverschmutzung zusammen. Damit ist nicht etwa schmutziges Licht gemeint. Sondern: Weil es so viel Straßenbeleuchtung gibt, wird es in den Städten nachts nicht so wirklich dunkel. Das ist ja auch ziemlich praktisch, denn so wissen wir auch im Dunkeln, wo es langgeht. Inzwischen ist aber klar, dass das Ganze auch Probleme macht: Künstliches Licht ist nämlich genau wie Müll und Abgase schlecht für die Umwelt. Mehr darüber erfahrt ihr hier im Video:

logo! - Lichtverschmutzung 

Umweltverschmutzung kann auch durch zu viel Licht entstehen.

Videolänge
Die Skyline von Frankfurt hell erleuchtet bei Nacht
In Frankfurt am Main leuchtet bei Nacht ziemlich viel.
Quelle: colourbox.de

Die Folgen von Lichtverschmutzung

Ganz viele Mücken fliegen bei Nacht um eine Laterne herum
Grelles Laternenlicht zieht Insekten an.
Quelle: dpa

Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich an den natürlichen Wechsel von Tag und Nacht angepasst. Durch das unnatürliche Licht bei Nacht wird ihr Wachstum deswegen gestört. Nachtaktive Vögel und Insekten nutzen natürliche Lichtquellen wie den Mondschein außerdem als eine Art Kompass. Die zusätzlichen Lichtquellen verwirren sie. Lichtverschmutzung trägt deswegen auch zu Vogel- und Insektensterben bei.

Auch uns Menschen kann das viele Licht bei Nacht krank machen. Die ständige Beleuchtung stört unsere innere Uhr und führt bei vielen zu Schlafproblemen. Das ist ziemlich ungesund, weil sich unser Körper dann nachts nicht ausreichend erholen kann.

In den meisten Städten in Deutschland werden immer mehr künstliche und auch stärkere Lichter eingesetzt. Er wird also heller und heller. So richtig dunkle Orte gibt es in Europa fast gar nicht mehr. Ein klarer Sternenhimmel lässt sich noch am ehesten in Schottland, Schweden und Norwegen beobachten.

Fulda möchte das ändern

Die Stadt Fulda geht gegen Lichtverschmutzung vor und ist deswegen die erste Sternenstadt Deutschlands. Reporterin Magdalena ist in Fulda unterwegs und hat sich von Sabine Frank zeigen lassen, was man tun muss, um Sternenstadt zu werden. Sie ist die erste in Deutschland, die dafür zuständig ist, dass es in ihrer Stadt nachts nicht mehr so hell ist.

logo! - Magdalena in der Sternenstadt Fulda 

Was dort gegen Lichtverschmutzung unternommen wird.

Videolänge

7 Tipps für mehr Dunkelheit

Dafür wurden zum Beispiel 500 Lampen in der Altstadt umgerüstet: Zum Beispiel wird das Licht in der ganzen Stadt zwischen 22.30 und 5.30 Uhr um die Hälfte gedimmt, es ist also nur noch halb so hell. Was die Städte gegen Lichtverschmutzung tun können, könnt ihr auch zu Hause anwenden und zu Dunkelheitsschützerinnen und -schützern werden. So geht's - hier haben wir 7 Tipps für euch:

Diesen Text haben Meike und Janina geschrieben.

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