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Nach dem Zweiten Weltkrieg

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Wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trafen sich vom 17. Juli bis 2. August 1945 in Potsdam die Vertreter der drei mächtigsten Siegerländer. Der britische Premierminister Winston Churchill, der amerikanische Präsident Harry S. Truman und der sowjetische Staatschef Josef Stalin besprachen, wie es mit Deutschland weitergehen sollte.

Die drei Politiker Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin beraten, wie es mit Deutschland nach dem Krieg weitergehen soll.
Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin Quelle: ap

Deutschland wird aufgeteilt

Die Siegerländer einigten sich darauf, dass Deutschland viel Geld an die anderen Länder zahlen muss, um einen Teil der Kriegsschäden wiedergutzumachen. Auch Lebensmittel und Rohstoffe, wie Kohle, musste Deutschland an die Sieger abgeben. Außerdem wurde Deutschland in vier Zonen aufgeteilt: eine britische, eine sowjetische, eine US-amerikanische und eine französische. Jedes Siegerland kontrollierte einen Teil.

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Churchill wollte Frieden in Europa. Quelle: dpa

Etwa ein Jahr später am 19. September 1946 hielt der britische Politiker Winston Churchill eine besondere Rede. Darin sprach er über seine Idee, was getan werden muss, damit es in Europa nie wieder einen Krieg gibt: "Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten. Nur so werden Millionen Menschen in die Lage versetzt, jene einfachen Freuden und Hoffnungen wiederzubekommen, die das Leben lebenswert machen."

Zusammenschluss der Staaten

Winston Churchill sagte damals, dass die beiden früheren Feinde Frankreich und Deutschland Freunde werden sollen. Er sprach davon, dass ein friedliches Europa ein starkes Frankreich und ein starkes Deutschland braucht. Heute ist das selbstverständlich. Aber zu dieser Zeit hatten viele Menschen in Europa Angst vor einem mächtigen Deutschland. Churchills Idee von einem Zusammenschluss der europäischen Staaten war damals sehr neu. Doch Jahrzehnte später wurde die EU gegründet.

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