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Tag gegen Kinderarbeit

Etwa 168 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten. Der "Welttag gegen Kinderarbeit" am 12. Juni erinnert daran.

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Ärgert ihr euch manchmal, wenn ihr früh aufstehen und zur Schule gehen müsst? Viele Kinder in armen Ländern würden gerne zur Schule gehen. Sie können aber nicht, weil sie arbeiten müssen. Weltweit betrifft das ungefähr 168 Millionen Jungen und Mädchen zwischen fünf und 17 Jahren. Der "Welttag gegen Kinderarbeit" am 12. Juni erinnert daran.

Ein Junge muss arbeiten, um Geld zu verdienen.
Ein Junge arbeitet in einer Schmiede. Quelle: ap

Kinderarbeit kann ganz unterschiedlich sein. Oft müssen Kinder auf dem Feld mitarbeiten, manchmal bis zu 14 Stunden am Tag. Andere Kinder schuften in Bergwerken oder Steinbrüchen, auf Feldern oder in Fabriken: Dort müssen sie zum Beispiel den ganzen Tag gebückt arbeiten oder schwere Sachen schleppen. Dabei haben fast alle Länder der Welt einen Vertrag unterschrieben, indem Kinderarbeit verboten ist. Doch viele sorgen nicht dafür, dass der Vertrag eingehalten wird.

Shrimp-Farmer in Thailand
Kinder helfen beim Fischen von Krabben. Quelle: reuters

Die Kinder müssen mit ihrer Arbeit Geld verdienen, denn ihre Familien brauchen dieses Geld, um zu überleben. Die Kinder, die arbeiten, haben deshalb meist keine Zeit, um in die Schule zu gehen. Das hat Folgen für sie: Wenn sie nichts lernen, dann finden sie wahrscheinlich später auch keinen richtigen Beruf. Das bedeutet, dass sie später auch nicht genug Geld verdienen können, um ihre Familien zu ernähren. Und deswegen werden ihre Kinder eines Tages wohl auch arbeiten müssen. Das ist ein schlimmer Kreislauf.

Was kann man tun?

Um Kinderarbeit nicht weiter zu unterstützen, könnt ihr auf ein paar Dinge achten. Zum Beispiel könnt ihr nur noch Sachen kaufen, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Doch das ist gar nicht so einfach.

Ausbeutung von Kindern in Peru
Offiziell ist Kinderarbeit verboten. Quelle: ZDF

Nur wenige Firmen kontrollieren, dass keine Kinder ihre Sachen herstellen. Viele andere verschweigen, dass Teppiche, Kleidung, Zucker oder vieles andere oft auch von Kinderarbeitern gemacht wird. Bei Sachen mit dem Siegel "Fair" oder "Fair Trade" (deutsch: fairer Handel) werden die Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung kontrolliert. Und: Keine Kinder haben an diesen Produkten mitgearbeitet.

Schule ist wichtig

Das Wichtigste ist aber: Es muss den Kindern möglich gemacht werden, dass sie in die Schule gehen können. Dort können die Kinder etwas lernen, später eine Ausbildung machen und einen richtigen Beruf ausüben. So kann der schlimme Kreislauf unterbrochen werden.

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Wenn Kinder arbeiten müssen, hat das Folgen.

Videolänge:
1 min
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