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Wer will Blut spenden?

Wenn ein Mensch viel Blut verloren hat, zum Beispiel durch eine schwere Verletzung, kann er in einem Krankenhaus neues Blut bekommen. Doch die Vorräte an Blutkonserven werden gerade knapp.

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Wahrscheinlich habt ihr euch auch schon einmal in den Finger geschnitten und dann hat es geblutet. So eine kleine Verletzung macht den meisten Menschen nichts aus. Wenn Menschen, die einen schweren Unfall haben, viel Blut verlieren, dann kann das lebensgefährlich sein. Helfen kann dann Blut, das andere Menschen gespendet haben und das in sogenannten Blutkonserven bereitliegt. Doch diese Blutkonserven werden gerade knapp.

Blutkonserven
Blutkonserven können Leben retten.
Quelle: dpa

Deshalb sind Blutkonserven knapp

Immer weniger Menschen gehen Blut spenden. Das hat zum Beispiel etwas mit dem Alter zu tun. Blutspenden darf man nämlich nur, wenn man jünger ist als etwa 65 Jahre. Viele Menschen, die bisher regelmäßig Blut gespendet haben, sind mittlerweile jedoch zu alt und dürfen nicht mehr spenden. In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. Deshalb gibt es in Deutschland schon seit Jahren immer weniger junge Menschen. Darum gibt es in Deutschland auch immer weniger Menschen, die überhaupt Blut spenden dürfen.

Ein anderes Problem ist immer noch Corona: Die Zahl der Blutspenderinnen und Blutspender sinkt seit Beginn der Pandemie. Auch jetzt spenden immer noch weniger Menschen Blut als vor der Pandemie - ein Grund könnte sein, dass man es sich während der Pandemie einfach abgewöhnt hat. Auch die Angst vor Ansteckung, wenn man Blut spenden geht, könnte ein Grund sein. Manche befürchten auch, dass man seinen Körper schwächen würde beim Blutspenden. Das ist aber nicht der Fall.

Blut zu spenden ist vielen Menschen anscheinend gerade einfach nicht so wichtig. Auffällig ist zum Beispiel auch, dass es immer wieder Zeiten gibt, in denen weniger Blut gespendet wird: In der Ferienzeit gibt es weniger Blutspenden - und sogar während Fußball-Weltmeisterschaften.

Wie bedrohlich das ist

Obwohl die Blutkonserven knapp sind, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, dass es für euch kein Ersatz-Blut gibt, falls ihr es brauchen solltet. Für Notfälle werden noch genug Blutkonserven aufbewahrt. Blutkonserven sind jedoch nicht lange haltbar. Deshalb ist es wichtig, das Menschen regelmäßig neues Blut spenden. Damit immer Blutkonserven vorhanden sind.

Patient bei der Blutspende
Wer über 18 und gesund ist, darf spenden.
Quelle: dpa

So funktioniert das Spenden

Um die Vorräte an Blutspenden wieder aufzufüllen, müssen deshalb mehr Menschen aktiv werden und Blut spenden. Aber halt - nur Erwachsene, also Menschen ab 18 Jahren, dürfen in Deutschland Blut spenden. Ihr müsst also noch etwas warten! Aber damit ihr schonmal Bescheid wisst:

Reporterin Lotte hat das ganze mal für euch ausprobiert:

logo! - Auf zur Blutspende mit Reporterin Lotte! 

Blutspenden ist gar nicht so gruselig wie es klingt.

Videolänge

So viel Blut habt ihr

Blut wird auch "Saft des Lebens" genannt, denn es ist lebensnotwendig für den Körper. Etwa fünf Liter fließen durch die Adern eines Erwachsenen – je nach Körpergröße etwas mehr oder weniger. Bei Kindern sind es etwa drei Liter Blut. Das Herz pumpt das Blut durch die Adern und versorgt so alle Organe vom Kopf bis in die Fußspitzen mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Stoffen.

Das Blut besteht aus Blutkörperchen und Blutplättchen. Es gibt weiße und rote Blutkörperchen, wobei die roten Körperchen diejenigen sind, die das Blut rot aussehen lassen. Eine Faustregel sagt, dass man etwa ein Drittel seines Blutes verlieren kann, ohne zu sterben.

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