Daily Doku: Die Jungs- und Mädchen-WGs

2009 hat das ZDF erstmalig für die neu eingerichtete Daily-Doku Schiene des KiKA das Format "Die Jungs-WG - Ein Monat ohne Eltern" produziert. Sie sollte in einer Reihe anderer Dokuserien - produziert von verschiedenen ARD-Anstalten, dem KiKA und dem ZDF - Kinder zwischen 10 und 13 Jahren erreichen.

Logo Mädchen-WGLogo Mädchen-WG
Quelle: ZDF

Bereits die erste Staffel "Die Jungs-WG: Ein Monat ohne Eltern" wurde 2009 mit dem Zuschauerpreis des "Goldenen Spatz" ausgezeichnet. Das Folgeformat "Die Mädchen-WG: Ein Monat ohne Eltern" wurde 2010 für den Grimme Preis nominiert.

Die WG hat sich als Marke etabliert

Die WG-Mädchen in ihrer Küche
Die Mädchen-WG in Italien: Kaya, Jolina, Luna, Serena und Natalie. Quelle: ZDF

Jedes Jahr bewerben sich über 1.000 Mädchen und Jungen beim Casting für die nächste Staffel. Jeweils fünf Jungs und fünf Mädchen zogen in WGs auf Mallorca, in den Alpen und am Gardasee ein. Für die nächste Jungs-WG geht es nach Barcelona. Die Stärke der Reihe liegt nach Analyse der Medienforscher darin, dass die WG-Bewohner für die KiKA Zuschauer vielfältige Projektions- und Orientierungsflächen bieten - und dies im Umfeld des "Ausprobierens", dem zeitlich begrenzten Urlaub. Wie gehen die Jugendlichen miteinander um? Wie bewältigen sie Alltagsprobleme? Aber auch: Wie stylen sie sich und wie reden sie über das andere Geschlecht? Die WG bietet Einblicke in die jeweils unbekannte Jungen – oder Mädchenwelt und gibt gleichzeitig Hinweise, wie die Zuschauer eigene Stärken in einer Gruppe einbringen können.

Folge 1
Die Jungs-WG in Italien: Ole, Robin, Luc, Nils und Leroy. Quelle: ZDF

Neben Orientierung bietet die WG aber vor allem Unterhaltung und Spaß! Die WG-Bewohner sind oft albern, chaotisch, sogar kindlich - sie probieren sich aus und erleben dabei eine unvergessliche Zeit mit tollen Freizeitaktivitäten. Das wöchentliche Haushaltsgeld ist zu diesem Zweck großzügig bemessen. Es geht nicht darum zu zeigen, wie die Jugendlichen mit einem Minimum an Geld wirtschaften, sondern darum, wie sie das Geld für Essen, Haushalt und Freizeit aufteilen und ihre Entscheidungen in der Gruppe treffen.

Gedreht wird mit begleitender Kamera. Der Regie gelingt es, sehr dicht am Geschehen zu sein und die Protagonisten die Kameras völlig vergessen zu lassen. Die WG-Bewohner sind niemals nur Objekte der Betrachtung. Der Zuschauer erlebt verschiedene Charaktere, die auf Augenhöhe in einer vertrauensvollen Atmosphäre miteinander agieren. Dramaturgie, Montage und Kameraarbeit zeichnen das WG-Format aus und unterscheiden es deutlich von vergleichbaren anderen Dokuserien. Das hat die WG für die Zuschauer zur festen Marke gemacht - oder wie ein Fan schreibt: "Da möchte ich auch einziehen!"

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