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Krieg in der Ukraine : Nato-Chef lobt Deutschlands Waffenlieferungen

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die deutsche Unterstützung für die Ukraine in deren Abwehrkrieg gegen Russland gelobt. Und Putin nutze den Winter als Waffe.

Jens Stoltenberg
Jens Stoltenberg
Quelle: Reuters

Mit Einzug des Winters hat Moskau laut Nato-Chef Jens Stoltenberg angefangen, die Energieversorgung der Ukraine zu bombardieren, um das Land in die Knie zu zwingen.

Putin versucht, den Winter als Waffe zu nutzen. Aber er wird damit keinen Erfolg haben.
Nato-Chef Jens Stoltenberg

Ukraine-Krieg verursacht hohe Lebenmittel- und Energiepreise

Stoltenberg räumt in der "Welt am Sonntag" ein, dass das Engagement für die Ukraine in den westlichen Gesellschaften Kosten verursacht. "Steigende Lebensmittel- und Energierechnungen bedeuten harte Zeiten für viele Haushalte in Europa. Aber wir sollten uns daran erinnern, dass die Menschen in der Ukraine jeden Tag mit ihrem Blut bezahlen."

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Stoltenberg fordert, künftig noch mehr Distanz zu China zu halten: "Der Krieg hat gezeigt, wie gefährlich es ist, beim Gas abhängig von Russland zu sein. Wir müssen jetzt unsere Abhängigkeiten von autoritären Regimen bewerten, nicht zuletzt von China. Wir müssen die Risiken steuern, Schwachstellen reduzieren und die Widerstandsfähigkeit unserer kritischen Infrastruktur und Lieferketten verbessern."

Nato lobt Deutschlands Rolle im Krieg gegen Russland

Die Nato lobt ausdrücklich Deutschlands bisherige Rolle bei der Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. "Deutschlands starke Unterstützung macht einen entscheidenden Unterschied", sagt Nato-Chef Jens Stoltenberg der "Welt am Sonntag" zwei Tage vor dem Treffen der Außenminister des Verteidigungsbündnisses in Bukarest.

Die Waffenlieferungen aus Deutschland retten Leben.
Nato-Chef Jens Stoltenberg

Norwegens früherer Ministerpräsident fügt hinzu: "Wir alle müssen unsere Unterstützung für die Ukraine aufrechterhalten und verstärken."

Stoltenberg: Sieg Putin könnte mehr Krieg und Leid bedeuten

Falls Wladimir Putin den Krieg gewinnen würde, so würden er und andere Despoten auch weiterhin Gewalt einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen, sagt Stoltenberg weiter. "Das kann mehr Krieg und mehr Leid bedeuten. Das würde unsere Welt noch gefährlicher machen. Es ist in unserem eigenen Interesse, dass die Ukraine sich durchsetzt."

Der beste Weg, den Frieden zu unterstützen sei, die Ukraine zu unterstützen.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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