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NSU-Aufklärung in Hessen

Verfassungsschutz im Zwielicht

Politik | Frontal 21 - NSU-Aufklärung in Hessen

Im Herbst 1996, vor dem Untertauchen von Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, führte der hessische Verfassungsschutz einen V-Mann mit Zugang zum späteren NSU-Umfeld. Der Inlandsgeheimdienst verschwieg dessen Existenz jahrelang.

Beitragslänge:
9 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 20.06.2019, 21:00

Zudem hielt der hessische Verfassungsschutz Fotos zurück, die der V-Mann von Beate Zschäpe und ihrem rechtsextremen Umfeld gemacht hatte. Auch die Rolle eines weiteren hessischen V-Mannes aus der rechten Szene ist bislang ungeklärt. Mit diesem „V-Mann 340“ traf sich der Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme kurz nach dem NSU-Mord an Halit Yozgat in Kassel. Das belegen gemeinsame Recherchen von Frontal 21 und der Frankfurter Rundschau. Temme hielt sich nach Polizeiermittlungen im April 2006 im Kasseler Internetcafé auf, während der NSU den Cafébetreiber Yozgat erschoss. Er behauptet, nichts von dem Mord mitbekommen zu haben. Jetzt kam heraus, dass Temme an einem Grillfest des CDU-Arbeitskreises im hessischen Verfassungsschutz teilnahm, auf dem auch der für den Geheimdienst zuständige Innenminister, damals Volker Bouffier (CDU), zu Gast war. Was wusste Temmes früherer Dienstherr, der heute Ministerpräsident in Hessen ist?

Frontal 21 über die Frage, ob die hessische Landesregierung die Aufklärung der NSU-Taten bewusst behinderte.

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