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Region Aachen verteilt Jodtabletten

nachgehakt

Frontal 21 berichtete über die umstrittenen belgischen Atomkraftwerke in Doel bei Antwerpen und Thiange bei Lüttich. An beiden Standorten waren in zwei etwa 40 Jahre alten Reaktoren tausende Haarrisse im Stahlmantel der Druckbehälter gefunden worden, deren Ursache bis heute unklar ist.

Während die belgische Atomaufsicht mit Hinweis auf eigene Gutachten keine Gefahren sieht, fordern internationale Experten für Reaktorsicherheit schon seit Jahren die sofortige Abschaltung der Pannenmeiler wegen unkalkulierbarer Risiken.

Frontal 21-Beitrag vom 8. März 2016

Weil im Dreiländereck bei Aachen (65 Kilometer von Thiange entfernt) teilweise Angst vor einem Atomunfall herrscht, haben die Behörden auf deutscher Seite nun reagiert: Die Stadt Aachen verteilt ab sofort kostenlose Jodtabletten. Das Jod soll im Falle eines Atomunfalls verhindern, dass die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt, das dann Krebs verursachen könnte.

Informationsbroschüre wird an Bevölkerung verteilt

Ende Juni hatten rund 50.000 Bürger mit einer 90 Kilometer langen Menschenkette zwischen Aachen, den Niederlanden und Thiange demonstriert.

Die Kommunen im Grenzland haben gegen den Betrieb der Pannenreaktoren in Belgien Klage eingereicht. Außerdem wird in den Städten und Gemeinden der Region Aachen die Informationsbroschüre mit dem Titel „Information für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerkes Thiange (B)“ verteilt.

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