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"Krise bei Tarifverhandlungen in der Pflege berücksichtigen"

Franziska Giffey im "maybrit illner spezial"

Franziska Giffey

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat an die Tarifparteien in der Pflege appelliert, bei den laufenden Verhandlungen die Corona-Krise zu berücksichtigen.

05.04.2020
05.04.2020
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Angesichts der Lage müssten die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche und die Gewerkschaft ver.di überlegen, was „der richtige Wert“ und was „die richtige Entscheidung“ seien, sagte Giffey am Sonntag in der ZDF-Sendung „maybrit illner spezial“. Abgeschlossen werden solle der Tarifvertrag im Mai. Danach könne und wolle Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) den Abschluss als allgemein verbindlich für die ganze Bundesrepublik erklären.

Giffey betonte die Notwendigkeit eines landesweit gültigen Tarifs. Derzeit arbeiteten nur 20 Prozent der Beschäftigten in der Pflege zu tariflichen Bedingungen. Einmalzahlungen seien „nett“. Das Ziel müsse jedoch eine „strukturelle Veränderung“ und Aufwertung der Berufe sein. „Und das geht nur durch eine viel, viel stärkere tarifliche Bindung“, sagte die Ministerin.

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