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"Wir erleben jetzt gerade G2 statt G20"

Gabriel befürchtet Weltordnung nach G2-Regel Trumps

Sigmar Gabriel (r.) und Claus Kleber bei der ZDF-Sendung Maybrit Illner

Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat vor den Folgen des von US-Präsident Donald Trump geschaffenen außenpolitischen Machtvakuums gewarnt. „Was wir erleben, ist nicht etwa eine multinationale Welt, sondern von G8 gehen wir jetzt a...

09.11.2017
09.11.2017
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Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat vor den Folgen des von US-Präsident Donald Trump geschaffenen außenpolitischen Machtvakuums gewarnt. „Was wir erleben, ist nicht etwa eine multinationale Welt, sondern von G8 gehen wir jetzt auf G2“, sagte Gabriel am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Derzeit schaffe im Zweifel nicht die Welt die Regeln, sondern Trump schaffe sie „mit dem, mit dem er glaubt, dass es sinnvoll ist“, sagte Gabriel.

Der amerikanische Präsident habe keine nennenswerte außenpolitische Agenda, ordne alles der Innenpolitik unter und hinterlasse ein geopolitisches Vakuum, das von autoritären Staaten wie China und Russland genutzt werde. Trump setze sich durch mit Deals. Dadurch werde eine „gigantische Unsicherheit“ produziert. „Wir erleben jetzt gerade G2 statt G20 oder G7 oder G8 und das kann nur schlecht für Europa sein“, betonte der Minister. Europa allein sei nicht in der Lage, die von den USA in Frage gestellte liberale Weltordnung aufrecht zu erhalten.

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