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Gabriel fordert chinesischen Druck auf Nordkorea

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zugeschaltet aus Hamburg

Sigmar Gabriel

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat China aufgefordert, durch Druck auf Pjöngjang zur Lösung des Nordkorea-Konflikts beizutragen. Für den „Wahnsinn“ in der Region seien auch die mitverantwortlich, die Einfluss auf Diktator Kim Jong-Un haben, sa...

06.07.2017
06.07.2017
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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat China aufgefordert, durch Druck auf Pjöngjang zur Lösung des Nordkorea-Konflikts beizutragen. Für den „Wahnsinn“ in der Region seien auch die mitverantwortlich, die Einfluss auf Diktator Kim Jong-Un haben, sagte Gabriel am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“ und fügte hinzu: „Und das ist vor allen Dingen China.“

Peking müsse helfen, „die koreanische Halbinsel von Atomwaffen zu befreien“. Geschehe das nicht, bestehe die Gefahr, dass „Japan, die Philippinen, andere sich auch Atomwaffen beschaffen werden“. Diese nukleare Aufrüstung wäre auch für China gefährlich. Ein militärisches Eingreifen würde aus der Sicht des deutschen Außenministers dagegen „überhaupt nichts“ bringen. „Alle wissen, auch die Vereinigten Staaten von Amerika wissen, dass militärische Lösungen nie so erfolgen werden, dass nicht der Rest der Region in gigantische Probleme kommt“, sagte Gabriel.

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