Sie sind hier:

RWE will Hambacher Forst trotz Todesfall weiter roden

Rolf Martin Schmitz bei "maybrit illner"

Politik | maybrit illner - RWE will Hambacher Forst trotz Todesfall weiter roden

Der Energieversorger RWE will den Hambacher Forst trotz des tragischen Todes eines Journalisten während der Räumung weiter für die Braunkohleförderung roden. Ein Verzicht auf die Rodung des Waldes würde RWE laut Schmitz einen mittleren einstelligen …

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 20.12.2018, 21:15

Der Energieversorger RWE will den Hambacher Forst trotz des tragischen Todes eines Journalisten während der Räumung weiter für die Braunkohleförderung roden. „Die Annahme, dass der Forst gerettet werden kann, das ist Illusion“, sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. „Und ich bin tief betroffen, dass für eine solche Illusion, für ein solches Symbol gestern ein Mensch gestorben ist.“ Ein Verzicht auf die Rodung des Waldes würde RWE laut Schmitz einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag kosten: „Ein Stillstand des Hambacher Forstes ad hoc würde etwa vier bis fünf Milliarden Euro bedeuten.“

Dabei schlüge Schmitz zufolge nicht nur die entgangene Braunkohle zu Buche. Auch müssten mit hohem Aufwand große Abraummengen herbeigeschafft werden, um die Abbruchkante des Braunkohletagebaus zu stabilisieren, „wenn der Hambacher Forst stehen bleibt, wenn wir nicht weiter arbeiten können“.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.