"Gabriel bei Tönnies geht gar nicht“

Manuela Schwesig bei "maybrit illner"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert ihren Ex-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel wegen dessen Beratertätigkeit für Tönnies. Sie mahnte eine Debatte darüber an, wie Fleisch künftig produziert werden soll.

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2 min
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02.07.2020
Video verfügbar bis 02.10.2020
Das geht gar nicht und ich glaube, das weiß Sigmar Gabriel selbst auch.
Manuela Schwesig

In der ZDF-Sendung „maybrit illner“ sagte Schwesig, sie verstehe die Entscheidung Gabriels nicht und fügte hinzu: „Das geht gar nicht und ich glaube, das weiß Sigmar Gabriel selbst auch.“ Der frühere Wirtschaftsminister hatte Medienberichten zufolge bestätigt, ab 1. März für Tönnies tätig gewesen zu sein und die Arbeit bei dem Fleischkonzern aus gesundheitlichen Gründen zum 31. Mai beendet zu haben.

Schwesig mahnte vor dem Hintergrund des Tönnies-Skandals eine generelle Debatte darüber an, wieviel Lebensmittel kosten dürfen und wie Fleisch in Deutschland künftig produziert werden soll. Eine solche Diskussion sei angesichts alle Jahre wiederkehrender Fleischskandale überfällig. Beantwortet werden müsse die Frage, wie gutes und bezahlbares Fleisch unter vernünftigen Arbeitsbedingungen produziert werden könne. Ideen beisteuern könnten da nicht nur die Biobauern, sondern auch die, die konventionelle Landwirtschaft betreiben. Klar müsse sein, dass ein Fleischpreis von „1,99“ für die Beschäftigten Arbeits- und Wohnbedingungen wie bei Tönnies inkludiere. Von der Bundesregierung erwarte sie, dass diese einen Weg zur Lösung der Probleme in Tierhaltung und Fleischproduktion finde. Zudem müssten Werkverträge verboten werden.

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