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Wie Algorithmen die ZDFmediathek persönlicher machen

Die ZDFmediathek bietet Ihnen die ganze Vielfalt der ZDF-Sender - unabhängig vom TV-Programm. Damit daraus Ihr ganz persönliches Programm wird, setzen wir Algorithmen ein, die auf Sie zugeschnittene Empfehlungen berechnen.

Je aktiver Sie die ZDFmediathek nutzen, desto besser können wir Ihnen vorschlagen, was noch für Sie interessant sein könnte. Sie finden diese unter „Das könnte Dich interessieren“ auf der Startseite der ZDFmediathek und unter „Persönlichen Empfehlungen“ unten auf „Mein ZDF“.

Wie entstehen die persönlichen Empfehlungen in der ZDFmediathek?

Die persönlichen Empfehlungen in der Mediathek werden anhand der von Ihnen bereits angeschauten Videos ermittelt. Berechnet werden die Empfehlungen durch so genannte Modelle, dabei werden zwei unterschiedliche eingesetzt:

Kollaboratives Modell: „Andere Nutzer oder Nutzerinnen, die diese Videos angeschaut haben, mochten ebenso folgende…“ – so lässt sich die Arbeitsweise des kollaborativen Modells beschreiben. Die Liste der zehn von Ihnen zuletzt geschauten Videos wird rechnerisch mit der Nutzung der ZDFmediathek durch alle Nutzer der vergangenen 30 Tage verglichen.

Sequenz-basiertes Modell:  Hier kommt es auf die Reihenfolge an, in der Sie die Videos geschaut haben. Das Modell trainiert sich so lange selbst, bis es alleine die Liste der geschauten Videos in der richtigen Reihenfolge möglichst präzise für alle Nutzer/Nutzerinnen errechnen kann... dann rechnet es für den einzelnen Nutzer weiter und macht eine Vorhersage, was die nächsten Videos in dieser Reihe sein könnten:  Ihre persönlichen Empfehlungen.

Regeln für Modelle: So ganz ohne Vorgaben kommen die Modelle aber nicht aus:  In dem Ansatz, die Modelle Ähnliches entdecken zu lassen, steckt die Gefahr, dass sie zu viel vom Gleichen finden. Das würde die Empfehlungen langweilig machen und es widerspricht unseren Zielen – schließlich will das ZDF Ihnen auch die Vielfalt des Programms nahebringen.

Daher gibt es zu den Modellen auch ein Regelwerk. Einige Beispiele für Regeln:

  • nicht mehr als drei Videos aus einer TV-Serie/-Sendung empfehlen
  • keine Nachrichten oder Sport-Videos empfehlen, die älter als zwei Tage sind
  • die Übersichtsseite einer TV-Serie/-Sendung empfehlen - nicht ein einzelnes Video
  • für mehr Vielfalt zufällig Empfehlungen „einstreuen“

Um sich noch besser den Nutzungsgewohnheiten anzupassen, zeigen wir auf Smartphones andere Empfehlungen als auf TV-Geräten oder auf Desktop-PCs.

Auf der Suche nach dem besten Mix: Die Ergebnisse aus den Modellen lassen sich in unterschiedlicher Intensität mischen, die Regeln können an- oder ausgeschaltet und verändert werden. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wir wollen uns hier ständig verbessern und auch die Empfehlungs-Algorithmen permanent für Sie nachjustieren.

 

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