Rangnick: "War kein Elfmeter"

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Elfmeterreif sei die Aktion mit dem Leipziger Timo Werner nicht gewesen, sagt RB-Sportchef Ralf Rangnick im Interview mit Thomas Skulski. Eine Selbstanzeige des Spielers könne man aber in einer solchen Szene nicht verlangen.

Beitragslänge:
3 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.12.2017, 23:30

Leipzig gewinnt Topspiel und verteidigt Tabellenführung

RB Leipzig hat den achten Sieg in Serie gefeiert und sich im Topspiel des 13. Spieltages gegen den FC Schalke 04 mit 2:1 durchgesetzt. In der Tabelle liegen die Sachsen damit weiter drei Punkte vor Bayern München. Während der beste Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte seinen Rekord weiter ausbaute, kassierten die Gäste nach zwölf ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage. Timo Werner brachte die Sachsen mit einem unberechtigten Foulelfmeter in Führung (2.). Sead Kolasinac (32.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich und sorgte später per Eigentor (47.) auch für den Endstand. Am 21. Dezember treffen Leipzig und der FC Bayern im Gipfeltreffen aufeinander.

Gäste wegen Elfmeter außer sich

Vor 42.558 Zuschauern in der Leipziger WM-Arena zeigten die Gastgeber erneut eine sehr eindrucksvolle Vorstellung und gewannen unter dem Strich verdient. Für viel Gesprächsstoff sorgte allerdings die frühe Führung durch einen von Werner geschundenen und dann selbst verwandelten Elfmeter. "Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, dass es keinen Kontakt von Fährmann gegeben hat. Er hat das aber in der Hektik wohl überhört", sagte Werner bei Sky. Der Ex-Stuttgarter erklärte, dass ihn Naldo umgerissen habe, deshalb sei der Elfmeter korrekt gewesen.

Die Schalker waren außer sich. "Es ist zum Kotzen. In den ersten Sekunden ist das so eine spielentscheidende Szene. Das kann doch nicht sein", sagte Schalkes Torwart Ralf Fährmann bei Sky: "So etwas geht nicht. Werner sagt, dass ich ihn nicht berührt habe. Und ich bekomme die Gelbe Karte." Schiedsrichter Bastian Danckert sprach nach Ansicht der Fernsehbilder von einer Fehlentscheidung. Er habe im Spiel eine andere Wahrnehmung gehabt, sagte der Unparteiische bei Sky.

Leipzig zum Ende immer stärker

Die Schalker brauchten eine Viertelstunde, ehe sie sich von dem Anfangsschock erholt hatten. Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl musste zudem schon in der 23. Minute umstellen, da Benno Schmitz nach einem Zusammenprall mit Sead Kolasinac von Dominik Kaiser ersetzt wurde. Der etatmäßige Kapitän und Mittelfeldspieler stand als neuer Mann in der Viererkette dann zu weit weg von seinem Gegenspieler - so konnte Kolasinac in der 31. Minute unbedrängt ins kurze Eck einschieben, nachdem RB-Keeper Péter Gulácsi einen Schuss aus Nahdistanz gegen Alessandro Schöpf glänzend pariert hatte.

Zu den Beginn des zweiten Durchgangs erwischten dann wieder die Leipziger einen optimalen Start. Einen Freistoß von Emil Forsberg verlängerte Kolasinac per Kopf unhaltbar unter die Latte ins eigene Tor. Und es kam noch bitterer für Schalke: Benedikt Höwedes sah seine fünfte Gelbe Karte und ist für das nächste Duell gesperrt. Die Sachsen machten nach einer Stunde immer mehr Druck und waren dem Tor näher als die Gäste dem Ausgleich. Schalke-Torwart Fährmann musste mit seinen Paraden mehrfach die Fehler seiner Hintermannschaft ausbügeln, so auch in der 69. Minute bei einem Kopfball von Marcel Halstenberg (69.) und später bei einer Chance von Naby Keita (81.).

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