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Vetter siegt beim Jubiläums-ISTAF

Leichtathletik - ISTAF | Die Höhepunkte

Beim Internationalen Stadionfest in Berlin hat sich Johannes Vetter im Speerwurf zum fünften Mal den ersten Rang gesichert. Zweite Plätze gab es für Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo und Diskuswerferin Kristin Pudenz.

8 min
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12.09.2021
12.09.2021

Speerwerfer Johannes Vetter hat bei seinem letzten Start in dieser Saison einen Sieg verbucht. Mit 88,76 Metern sicherte sich der 28-Jährige beim ISTAF in Berlin zum fünften Mal Rang eins. Allerdings verpasste Vetter auch im Olympiastadion die 90 Meter, eine Weite, die der Jahresbeste nach dem enttäuschenden neunten Platz bei Olympia in Tokio nicht mehr erreicht hat. Dennoch war der zweitbeste Werfer der Speerwurf-Geschichte auch in Berlin nicht zu schlagen. Zweiter wurde Andrian Mardare aus Moldau, der 84,44 Meter weit warf, vor Alexej Katkawez aus Belarus mit 83,10 Metern. Der Mainzer Julian Weber kam mit 81,35 Metern wie bei Olympia auf Rang vier.

Sportler froh über Rückkehr der Zuschauer

Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo verpasste zum Abschluss ihrer Saison den Sieg beim ISTAF knapp. Die 27-Jährige schaffte als beste Weite 6,70 Meter. Nach ihrem Gold-Triumph in Tokio machte Mihambo nach eigenen Angaben eine Fersenprellung zu schaffen. Die Britin Jazmin Sawyers gewann mit 6,73 Metern, Khaddi Sagnia aus Schweden belegte mit 6,60 Metern den dritten Rang.

Die knapp 20.000 Zuschauer bejubelten die Olympiasiegerin wie alle Sportlerinnen und Sportler, die das nach der sterilen Atmosphäre ohne Fans in Tokio genossen.

Da macht das Springen tausendmal mehr Spaß.
Malaika Mihambo

Pudenz wie bei Olympia Zweite, Krause siegt

Für das sportliche Glanzlicht sorgte Diskus-Olympiasiegerin Valarie Allman. Die 26 Jahre alte Amerikanerin warf mit 71,16 Metern eine Weltjahresbestleistung und löschte den 42 Jahre alten bisherigen ISTAF-Rekord von Margitta Pufe aus. Die Olympia-Zweite Kristin Pudenz belegte mit 64,52 Metern erneut den zweiten Rang.

Für einen deutschen Erfolg sorgte auch Gesa Krause über 3.000 Meter Hindernis. Die Olympia-Fünfte und zweimalige Europameisterin setzte sich in für sie eher mäßigen 9:26,00 Minuten souverän durch. "Man kann nicht immer Bestleistung laufen. Für mich war es wichtig, vor heimischem Publikum noch einmal den Sieg einzufahren", sagte Krause.

dpa/SID

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