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Das Problem mit dem Image: Atome

Frag den Lesch

Wissen | Frag den Lesch - Das Problem mit dem Image: Atome

"Atomkraft? Nein danke!" Der Slogan von Kernkraftgegnern hat das Image von Atomen ruiniert. Manch einer lehnt alles, was mit Atomen zu tun hat, grundsätzlich ab.

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Dabei existiert alles nur durch das Zusammenspiel von Atomen. Lange ging man davon aus, dass Atome die kleinsten, unteilbaren Bausteine aller Materie seien.

Die Entdeckung, dass Atome einen vergleichsweise winzigen Kern haben, der in großem Abstand von Elektronenhüllen umgeben ist, war eine Überraschung. Stellt man sich ein Atom etwa so groß vor wie ein Fußballstadion, hat der Kern die Größe eines Reiskorns in der Mittel des Anstoßpunktes. Dass nun der Atomkern auch noch spaltbar ist und positiv geladene Teilchen enthält, glich bei der Entdeckung einer Revolution. Gleiche Ladungen stoßen sich ab. Dass positiv geladene Positronen dennoch im Atomkern "zusammenhalten", ist ein Zeichen dafür, welche gewaltige Kraft die Kernbausteine vom Auseinanderfliegen abhält. Harald Lesch kämpft für den unvoreingenommenen Blick auf Atome, ohne die es das Universum nicht gäbe.

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