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Wo Naturwissenschaften an ihre Grenzen stoßen

"Frag den Lesch": Prof. Harald Lesch steht an einem Stehtisch und erzählt.

Nach der Euphorie der 1960er- und 1970er-Jahre, den Weltraum zu erforschen und insbesondere den Mond zu erobern, scheint der Erdtrabant aus dem Fokus der Forschung geraten.

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02.07.2020
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Doch nun haben neue Erkenntnisse für Aufregung gesorgt, und sie haben die unglaubliche Entstehungsgeschichte des Mondes zum Thema gemacht. Die Rückseite des Mondes, die wir von der Erde aus nie zu Gesicht bekommen, sieht ganz anders aus als die uns zugewandte Seite.

Wie der Mond zwei "Gesichter" bekommen konnte, war lange ein Rätsel. Die Entstehungsgeschichte gleicht einem Krimi: Es beginnt mit einer kosmischen Katastrophe, der Kollision der frühen Erde mit einem Kleinplaneten. Material, das aus der Urerde herausgeschält wird, formt sich zum Erdtrabanten. Die Gravitation sorgt dafür, dass dieser schon bald der frühen Erde nur noch eine Seite zuwendet. Und die frühe Erde ist mehrere Tausend Grad heiß. In dieser Zeit hat der Erdtrabant einen "Erdbrand" erlitten - einem Sonnenbrand nicht unähnlich. Der Verursacher der "Verbrennungen" ist allerdings die glühende Urerde, so die Vorstellung. Unglaublich - aber wahr? Viele Indizien sprechen dafür.

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