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Aktion Mensch

Schon viel erreicht – noch mehr vor. Über 50 Jahre Aktion Mensch.

Das ZDF hat die Aktion Mensch vor über 50 Jahren ins Leben gerufen – damals noch unter dem Namen „Aktion Sorgenkind“. Seit 1964 begleitet der Sender die inzwischen größte private deutsche Förderorganisation im sozialen Bereich – als Vereinsmitglied und Medienpartner.

Das ZDF nutzt seine Breitenwirkung, um gesellschaftliche Missstände aufzudecken und ihnen engagiert entgegenzuwirken. Und erreicht dabei Millionen Zuschauer – etwa zu dem noch jungen Thema Inklusion. Gemeinsam rücken der Sender und die Aktion Mensch  damit ihrem Ziel näher: eine Gesellschaft, in der das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung Wirklichkeit werden kann.

Wie Begegnungen auf Augenhöhe das Leben verändern können, zeigt jeden Samstag die Sendung „Menschen – das Magazin“ im ZDF. Die persönlichen Geschichten von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen machen Barrieren deutlich und weisen weit über diese hinaus. Sie zeigen, wie schon heute Inklusion im ersten Arbeitsmarkt, in der Schule und in der Freizeitgestaltung Realität sein kann.

Botschafter Rudi Cerne

Damit die Aktion Mensch Projekte unterstützen kann, ist sie auf den Erfolg ihrer Lotterie angewiesen. Je mehr Menschen ein Los kaufen, desto mehr Mittel kann die Aktion Mensch für Projekte ausschütten. Die Bekanntgabe der Lotterie-Gewinnzahlen hat jeden Sonntag um 19.28 Uhr einen festen Platz im ZDF-Programm, moderiert von Rudi Cerne. Er ist seit 2014 ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch und besucht regelmäßig geförderte Projekte, um sich vor Ort für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen.

Förderprogramm Wohnen

Damit Menschen mit Behinderung ihre Wahlfreiheit leben können, braucht es passende Angebote auch im Bereich des Wohnens. Gemeinsam mit ihren Partnern aus der Behindertenhilfe und der Behindertenselbsthilfe hat die Aktion Mensch deshalb das Förderprogramm Wohnen weiterentwickelt. Die Soziallotterie will damit erreichen, dass mehr Menschen mit Behinderung dort wohnen, wo alle anderen wohnen: mitten in den Gemeinden. Ein Beispiel dafür ist die inklusive Wohngemeinschaft der Lebenshilfe in Freiburg. Dort leben junge Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Der Träger vermietet die einzelnen Zimmer an Untermieter und bildet so unterstützende Wohngemeinschaften rund um einen Menschen mit Behinderung. Dann schließt er mit den Mitbewohnern ohne Behinderung einen Assistenzvertrag ab, der festlegt, wie viele Stunden  Eingliederungshilfe sie leisten werden. Durch die Vergütung für die Assistenz wird die Mietbelastung gemindert –für viele Studenten ein interessantes Modell. Konkret unterstützt die Aktion Mensch mit den Erlösen jeden Monat bis zu 1.000 Vorhaben, um die Inklusion voranzutreiben. Möglich machen dieses Engagement etwa 4,6 Millionen Menschen, die sich regelmäßig an der Aktion-Mensch-Lotterie beteiligen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 konnte die Aktion Mensch bereits mehr als 3,5 Milliarden Euro investieren. Im Jubiläumsjahr 2014 blickt die Aktion Mensch unter dem Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor.“ Nicht nur zurück sondern vor allem in die Zukunft. Denn: Das Ziel einer inklusiven Gesellschaft ist noch lange nicht erreicht.

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