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Frauen und Medientechnologie

ZDF-Engagement in der Branche

ARD/ZDF-Förderpreis

Die Preisträgerinnen des ARD/ZDF-Förderpreises 2016
Preisträgerinnen 2016 (v.l.n.r.): Anna Hilsmann, Melanie Matuschak, Kathrin-Marie Schnell. Quelle: ARD/ZDF-Förderpreis/Oliver Ziebe

Immer mehr Frauen gestalten vor und hinter den Kulissen die audiovisuelle Medienproduktion und -distribution. Der "ARD/ZDF-Förderpreis Frauen + Medientechnologie" hat zum Ziel, diese positive Entwicklung auch in der Zukunft weiter voranzutreiben. Vergeben wird der Förderpreis von der "ARD.ZDF medienakademie". Seit 2009 liefert er wertvolle Impulse für die gesamte Branche – und hat die Karrieren vieler Teilnehmerinnen gefördert. 2016 wurde der "ARD/ZDF-Förderpreis Frauen + Medientechnologie" zum achten Mal vergeben.
Der erste Platz ging an Melanie Matuschak für ihre Masterarbeit “A Study on the Applicability of the Interoperable Master Format (IMF) to Broadcast Workflows” im Studienfach Media&Communications Technology an der Hochschule Rhein Main Wiesbaden/Rüsselsheim. Sie untersuchte, wie der TV-Broadcastbereich von einem angepassten IMF- Standard aus dem Kinobereich profitieren kann.
Platz zwei belegte Anna Hilsmann mit ihrer Doktorarbeit „Image Based Approaches for Photo Realistic Rendering of Complex Objects” an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät II der Humboldt Universität Berlin. In ihrer Arbeit geht es darum, künstliche Bilder in einem alternativen Verfahren mit geringerem Rechenaufwand als bisher trotzdem realistisch zu animieren.
Kathrin-Marie Schnell erreichte mit ihrer Masterarbeit „Remote Production - Evaluierung technischer Möglichkeiten für den Einsatz im Bereich Fußball-Live-Übertragung“ im Studienfach Zeitabhängige Medien - Sound/Vision an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg den dritten Platz. Sie entwarf und testete ein Szenario, um Live-Mehrkamera-Übertragungen von Sportereignissen mit weniger Aufwand zu realisieren.

Für den Preis bewerben können sich Frauen, die an deutschen, österreichischen oder schweizerischen Hochschulen im Bereich der Technik- und Ingenieurwissenschaften, Medienwissenschaften sowie anderer Fachgebiete mit Bezug zur Medientechnologie studieren und deren Abschlussarbeit zur Erlangung eines akademischen Grads – sei es Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit – angenommen wurde. Welche Bewerberin mit ihrer Arbeit zu den zehn Nominierten eines Jahres gehört, entscheidet ein mit Vertretern aus den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Hochschulen und Verbänden besetzter Sichtungsausschuss. Aus den zehn Nominierten werden dann in einer zweiten Juryrunde drei Preisträgerinnen ermittelt.

Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen

Das ZDF, die ARD und die ARD.ZDF medienakademie unterstützen den Pakt für Frauen in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) durch ihre Mitgliedschaft. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung Aufstieg durch Bildung. Das Ziel: junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern und Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen.

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