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Aktion Mensch

Das Wir gewinnt!

Engagement für die Gesellschaft

Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 stehen die "Aktion Mensch" und das "Zweite Deutsche Fernsehen" gemeinsam für eine Gesellschaft ein, in der das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zum Alltag wird. Doch wie tragen beide dazu bei, Inklusion stärker in die Gesellschaft zu bringen und dort als selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens zu verankern?

Das ZDF nutzt seine Breitenwirkung, um gesellschaftlichen Ungleichheiten engagiert entgegenzutreten. Mit seinen journalistischen Beiträgen und ganzen Sendeformaten zum Thema Inklusion erreicht der Sender dabei Millionen Zuschauer – und baut Barrieren in den Köpfen der Menschen ab, die sich dem Thema Inklusion bisher kaum genähert haben. Denn es wollen zwar 93 Prozent aller Deutschen in einer inklusiven Gesellschaft leben. Doch nur ein Drittel der Bevölkerung ohne Behinderung hat häufig Kontakt zu Menschen mit Behinderung. Nichtbegegnung statt Begegnung ist die Realität.

Menschen - das Magazin

Menschen - das Magazin
Sandra Olbrich moderiert "Menschen - das Magazin"
Quelle: ZDF

Dabei können Begegnungen die persönliche Einstellung ändern und so ein positives Klima für eine inklusive Gesellschaft schaffen. Wie Begegnungen auf Augenhöhe das Leben verändern – das zeigt jeden Samstag die Sendung "Menschen – das Magazin". Die Reportagen über Menschen mit Behinderung machen Barrieren im Alltag deutlich und zeigen, wie es besser geht. Schon heute gibt es gelungene Beispiele, wie Inklusion in vielen Bereichen des Lebens hervorragend funktioniert – sei es am ersten Arbeitsmarkt oder in der Freizeitgestaltung. Und je mehr Menschen sich freiwillig für Inklusion engagieren, desto schneller wird das selbstverständliche Miteinander Realität. Das zeigt auch die Aufklärungskampagne 2020 der „Aktion Mensch“ mit dem Titel „Das echt soziale Netzwerk“, mit der für freiwilliges Engagement geworben wird.

Rudi Cerne, neuer Botschafter der Aktion Mensch, besucht die Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte des ICP München.
 Rudi Cerne, Botschafter der "Aktion Mensch"
Quelle: Aktion Mensch/Thilo Schmülgen

Seit nun mehr als 55 Jahren hat das ZDF das Wachstum der Soziallotterie zu der inzwischen größten privaten deutschen Förderorganisation im sozialen Bereich vorangetrieben und unterstützt. Als Mitglied und Medienpartner steht das ZDF stets an der Seite der "Aktion Mensch". Damit die "Aktion Mensch" bis zu 1000 Projekte im Monat fördern kann, ist sie auf den Erfolg ihrer Lotterie angewiesen. Mehr als vier Millionen Losinhaber*innen haben daran Teil – damit haben sie auch persönlich die Chance auf einen Gewinn von bis zu zwei Millionen Euro. Mehr darüber erfahren sie bei der Bekanntgabe der Gewinnzahlen. Sie hat jeden Sonntag um 18.55 Uhr einen festen Platz im Programm. Rudi Cerne moderiert die Sendung "Aktion Mensch-Gewinner". Mit seinen regelmäßigen Besuchen bei Förderprojekten nimmt er außerdem gewinnend und glaubhaft seine Aufgabe als ehrenamtlicher Botschafter wahr.

Evangelische Stiftung Hephata: Inklusives Social Media-Team

Beispielhaft für eine Förderung der Aktion Mensch ist das inklusive Social Media-Team der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach. Ob auf Facebook, YouTube oder Instagram: Kreativ und professionell setzt das junge Team seine Themen in den sozialen Netzwerken um – und sorgt so für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den digitalen Medien. Schließlich haben Menschen mit Behinderung, wie viele andere auch, den Wunsch, in sozialen Netzwerken aktiv unterwegs zu sein. Noch gibt es aber viele Barrieren, die ihnen den Zugang dazu erschweren. Hier setzt das Projekt der Evangelischen Stiftung Hephata an: Mit professioneller Unterstützung durch eine YouTube-Agentur wird das Social Media-Team befähigt, eigene Ideen umzusetzen. Dabei geht es ihnen um hochaktuelle Themen wie Liebe, Mobbing, gerechten Lohn, Respekt und Mitbestimmung. Künftig wollen sie über sich selbst und ihren Alltag berichten, über ihre Forderungen an die Gesellschaft und was ihnen sonst noch auf den Nägeln brennt. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 241.632 Euro.

100 Legostein-Rampen für Köln: Ein bunter Beitrag für Barrierefreiheit

Die Aktion Mensch fördert auch das Projekt „100 Rampen für Köln“ des Vereins Junge Stadt Köln e.V. Die Idee ist simpel – und doch so kreativ: Eine Gruppe engagierter junger Menschen setzt sich in der Domstadt für mehr Barrierefreiheit ein. Alles, was sie dazu brauchen, sind viele bunte Legosteine, Lust zu bauen und überzeugte Geschäfte, die mitmachen. An vielen Orten in Köln machen es Stufen vor Geschäften und Eingangstüren für Menschen mit Rollstuhl schwierig, die gewünschten Räumlichkeiten zu erreichen. Inspiriert vom Vorbild „1001 Rampe“ des Berliner Vereins Sozialhelden, wollen die Mitglieder des Vereins Junge Stadt Köln das ändern: Mit dem Projekt „100 Rampen für Köln“ entstehen aus Legosteinen mobile Rampen. Nur wenige Zentimeter groß machen die Mini-Rampen bereits an vielen Orten den Unterschied, ganz ohne aufwendige Baumaßnahmen. Gleichzeitig werben die jungen Akteure weiterhin für Lego-Spenden, zusätzliche helfende Hände und mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion – in der Domstadt und auch darüber hinaus. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 5.000 Euro.

Code your Life: Digitale Teilhabe für alle von Anfang an

Auch die Bildungsinitiative Code your Life wird von der Aktion Mensch unterstützt. Mit dem Projekt engagieren sich Microsoft und der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. dafür, jungen Menschen die Teilhabe an der digitalisierten Gesellschaft zu ermöglichen. Die Aktion Mensch sorgt mit ihrer Förderung dafür, dass diese Teilhabe inklusiv ist – und alle Kinder programmieren lernen. So sind an Berliner Bildungseinrichtungen erstmals gemeinsame Workshops für Kinder mit und ohne Behinderung gestartet. Dabei lernten sie Logo kennen, eine einfache und leicht zu erlernende Programmiersprache für Kinder. Beim „Summer Coding Camp“ programmierten sie außerdem zusammen mit anderen Schülern aus ganz Deutschland. Inklusiv ist außerdem, dass barrierefreie Lernmittel zum Einsatz kommen und Technik sowie Didaktik zu den Bedürfnissen aller Kinder passen. Aus den Ergebnissen der Pilotphase entwickelte das Team Lehrmaterialien – damit künftig auch andere Bildungseinrichtungen ihre Programmierkurse inklusiv ausrichten können. Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt mit 260.000 Euro.

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