Sie sind hier:

Hitlers Macht - Der Zerstörer

"Der Zerstörer" heißt die letzte Folge der dreiteiligen ZDF-Dokumentation "Hitlers Macht" zum 90. Jahrestag der Regierungsübernahme am 30. Januar 1933.

Videolänge:
43 min
Datum:
02.02.2023
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.03.2028

Hitlers Macht

Teaser #HITERLS MACHT

Terra X - #HITLERS MACHT 

Wie konnte Hitler binnen weniger Jahre eine solche Machtfülle erlangen? Was brachte die Menschen dazu, ihm bedingungslos im Vernichtungskrieg zu folgen?

Thema
Graphic-Novel-Motiv, das Adolf Hitler in braunem Hemd vor grauer Wand zeigt.

ZDFzeit - Hitlers Macht - Der Aufsteiger 

  • Untertitel

"Der Aufsteiger" heißt die erste Folge der dreiteiligen ZDF-Dokumentation "Hitlers Macht" zum 90. Jahrestag der Regierungsübernahme am 30. Januar 1933.

06.03.2023
Videolänge
Folge 1
Graphic-Novel-Motiv, das Adolf Hitler in Unifform mit Hakenkreuzbinde vor blauem Hintergrund zeigt

ZDFzeit - Hitlers Macht - Der Herrscher  

  • Untertitel

"Der Herrscher" heißt die zweite Folge der dreiteiligen ZDF-Dokumentation "Hitlers Macht" zum 90. Jahrestag der Regierungsübernahme am 30. Januar 1933.

06.03.2023
Videolänge
Folge 2
Graphic-Novel-Motiv, das einen gealterten Adolf Hitler in Militärmantel und -mütze zeigt.

ZDFzeit - Hitlers Macht - Der Zerstörer  

  • Untertitel

"Der Zerstörer" heißt die letzte Folge der dreiteiligen ZDF-Dokumentation "Hitlers Macht" zum 90. Jahrestag der Regierungsübernahme am 30. Januar 1933.

02.02.2023
Videolänge
Folge 3

Wie hat Hitler "sein" Volk in einen mörderischen Eroberungskrieg führen können? Warum funktionierte die Maschinerie des Vernichtungskrieges und des Judenmordes so reibungslos? Wie sicherte sich der NS-Führer die Gefolgschaft – bis zum bitteren Ende?

Breite Zustimmung durch Täuschung

Hitler betonte nach außen den Friedenswillen, doch hinter den Kulissen schwor er die führenden Militärs seit seiner Machtübernahme auf einen Vernichtungskrieg ein, der dem Deutschen Reich die Vorherrschaft in Europa und "Lebensraum" im Osten sichern sollte. Das Sterben der Bevölkerung in den eroberten Gebieten war Teil des mörderischen Plans.

Verträge wie der Nichtangriffspakt mit Stalin dienten neben den verschwiegenen kriegerischen Absichten vor allem der Täuschung. Der Überfall auf Polen wurde zur Abwehr eines Angriffs durch den Nachbarn erklärt. So, wie jeder künftige Feldzug von der Lüge begleitet war, man sei dem Feind nur zuvorgekommen, wodurch Hitler Zustimmung erlangte.

Größenwahnsinniger Glaube an die eigene Unfehlbarkeit

Durch die sogenannten Blitzsiege 1939/40 brachte der angeblich "Größte Feldherr aller Zeiten" (Generalfeldmarschall Keitel) Kritiker im eigenen Land zum Verstummen und frenetisch jubelnde Massen hinter sich. "Führer befiehl, wir folgen", lautete die Parole, die auch in der Wehrmachtsführung galt.

Auch in der Zeit der Niederlagen und Entbehrungen durch Kriegseinwirkung konnte er weiterhin auf Loyalität setzen. Systematisch ließ die nationalsozialistische Führung die besetzten Gebiete, vor allem im Osten, ausplündern, um die Versorgung an der Heimatfront zu sichern. Selbst unter den Bedingungen des Bombenkrieges funktionierte die Verwaltung und Kontrolle. Im größenwahnsinnigen Glauben an die eigene Unfehlbarkeit riss Hitler mehr und mehr die militärische Planung an sich und diktierte vom Kartentisch aus Weisungen bis auf Bataillonsebene.

Umringt von Jasagern

Dennoch blieb er auf den Sachverstand hoher Militärs angewiesen und lenkte ein, wenn sie geschlossen eine andere Meinung vertraten, sodass sie nicht, wie nach dem Krieg oft behauptet, von Hitler aus der Verantwortung genommen wurden. Fehlentscheidungen führte Hitler auf mangelnden Gehorsam der Befehlsempfänger zurück, versammelte zunehmend Jasager und devote Generäle um sich, bis er in der Endphase jeglichen Realitätssinn verlor.

Das Überleben des Attentats am 20. Juli 1944 gab seinem Glauben an die "Vorsehung" neue Nahrung, viele Volksgenossen ließen sich beeindrucken von der scheinbaren "Unverwundbarkeit" ihres "Führers".

Perfide Planung des millionenfachen Mordens

Hauptschuldige an allem, was Deutschland schadet, waren aus der Sicht Hitlers ohnedies die Juden. Er machte sie schon im Voraus verantwortlich für den kommenden Weltenbrand, den er selbst entfesselte. Die Dimension des millionenfachen Mordens überschritt jede Grenze des bislang Vorstellbaren, auch die aufwendige, nahezu reibungslose Logistik des Verbrechens. Die arbeitsteilige Durchführung und Berufung auf den "Führerwillen" erleichterte es den Ausführenden, sich nicht für die Tat verantwortlich zu fühlen, zudem handelten viele aus Überzeugung.

Die Ahnung, dass angesichts der von Deutschen verübten Verbrechen die Folgen einer Niederlage verheerend sein würden, bestärkte das militärische Durchhalten und die Gefolgschaft gegenüber dem NS-Regime bis in die letzten Kriegstage. Erst Hitlers Tod setzte dem Spuk ein Ende, wobei es noch Jahrzehnte dauern sollte, bis die Niederlage von der Mehrheit der Besiegten als Befreiung begriffen wurde.

Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der ZDFmediathek.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.