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Mode ohne Makel

Der Weg zu nachhaltiger Kleidung

Gesellschaft | plan b - Mode ohne Makel

Kleidung ist zum Wegwerfartikel geworden. Durchschnittlich 60 Teile kauft jede(r) Deutsche pro Jahr und wirft genauso viele wieder weg - vier Mal so viel wie noch vor 20 Jahren.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.03.2019, 18:00
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018

"Fast Fashion" vs. "Slow Fashion"

Unter der sogenannten "Fast Fashion" leidet die Umwelt genauso wie die Arbeitnehmer in Billiglohnländern. Doch das muss nicht sein: "plan b" stellt innovative Modeschöpfer und Unternehmer vor, denen es gelingt, faire Mode schick und bezahlbar zu gestalten.

Unter der sogenannten "Fast Fashion" leidet die Umwelt genauso wie die Arbeitnehmer in Billiglohnländern. Doch das muss nicht sein: "plan b" stellt innovative Modeschöpfer und Unternehmer vor, denen es gelingt, faire Mode schick und bezahlbar zu gestalten.

Nachhaltige Projekte aus Deutschland

Michael Spitzbarth ist Naturbursche und Modeschöpfer. Jahrelang versucht er große Outdoor-Firmen dazu zu bewegen, nachhaltiger zu produzieren – ohne Erfolg. Da gründet er sein eigenes Label Bleed und macht den Großen nun vor, wie es geht. Bald will er sogar eine komplett regional hergestellte Bio-Jeans auf den Markt bringen. „plan b“ schaut ihm am Produktionsort in Helmbrechts bei Oberfranken über die Schulter.

Leihen statt Kaufen

Schon bei der Produktion eines jeden Kleidungsstücks fällt zusätzlich fast die Hälfte der Stoffmenge als Müll an. "Warum diesen Rohstoffschatz nicht nutzen?", denkt sich die Textildesignerin Reet Aus in Estland und entwickelt nun aus solchen Stoffresten Recycling-Mode im großen Maßstab.

Michael Spitzbarth ist Naturbursche und Modeschöpfer. Jahrelang versucht er große Outdoor-Firmen dazu zu bewegen, nachhaltiger zu produzieren - ohne Erfolg. Da gründet er sein eigenes Label Bleed und macht den Großen nun vor, wie es geht. Bald will er sogar eine komplett regional hergestellte Bio-Jeans auf den Markt bringen. "plan b" schaut ihm am Produktionsort in Helmbrechts in Oberfranken über die Schulter.

Von Hamburg aus wollen Thekla Wilkenig und Pola Fendel den Kleidungs-Einzelhandel revolutionieren: "Wir wollten raus aus dem Konsumwahn, aber trotzdem weiterhin immer cool gekleidet sein", sagen beide. Gemeinsam gründen sie die Kleiderei. "Warum nicht Kleidung genauso leihen wie Bücher? So können wir unzählige Fehlkäufe verhindern und trotzdem immer wieder neue Mode ausprobieren." Nun versorgen sie Hunderte Frauen monatlich mit einem Klamotten-Überraschungspaket ganz nach deren Style-Vorstellungen. Das Konzept ist so erfolgreich, dass es nun erste Großunternehmen nachahmen wollen.

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