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Botsuana

Das Land liegt im Süden von Afrika. Obwohl es sehr groß ist, leben nur wenige Menschen dort. Dafür gibt es dort aber beeindruckende Landschaften und es eignet sich sehr gut für Safari-Reisen.

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Botsuana
Ein Elefant genießt das Wasser im berühmten Okavango-Delta. In Botsuana sollen bis zu 150.000 Elefanten leben.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Insgesamt leben rund zwei Millionen Einwohner in Botsuana. Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa 83 Millionen Einwohner. Botsuana ist aber deutlich größer als Deutschland. Die Menschen dort gehören verschiedenen Ethnien, also Volksgruppen an.

Setswana ist die offizielle Sprache der Menschen in Botsuana. Viele sprechen aber auch Englisch. Das lernen die Kinder dort ab der fünften Klasse.

Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung glaubt an sogenannte Naturreligionen – sie haben einen eigenen Gott, genannt "Modimo" und glauben an Geister, die mit diesem Gott in Verbindung stehen. Die andere Hälfte sind Christen. Nur wenige Menschen gehören in Botsuana der Religion Islam an.

Eine Familie aus Botsuana steht vor den traditionellen Grashütten.
Die Familien in Botsuana leben meist in traditionellen Grashütten. Die könnt ihr hier im Hintergrund sehen.
Quelle: IMAGO / United Archives International

Würmer als Spezialität

In südafrikanischen Ländern, also auch in Botsuana, essen die Menschen gerne gegrilltes Fleisch. Das nennt man dort "Braai". Sehr beliebt ist aber auch "Pap", das ist ein Brei aus Mais und: Würmern. Ja, richtig gehört. Die gehören da ganz selbstverständlich auf den Speiseplan. Sie haben viele Eiweiße und halten lange satt.

Kinder müssen nicht in die Schule

In Botsuana gibt es bisher keine offizielle Schulpflicht, das bedeutet die Kinder dort müssen nicht in die Schule gehen. Trotzdem werden so gut wie alle Kinder eingeschult.

Die Kinder lernen dort viele praktische Fächer, die sie im Alltag gebrauchen können. Zum Beispiel lernen sie, wie man Wäsche wäscht oder Essen kocht. Außerdem haben sie Schulfächer in Landwirtschaft – hier lernen sie zum Beispiel Gemüse anzupflanzen, um sich später versorgen zu können.

Kleiner Junge hält seine Schwester
Der Junge hält seine Schwester im Arm.
Quelle: IMAGO / Aurora Photos

Bekannt für Rohdiamanten

1967 wurden in Botsuana Minen mit Diamanten gefunden. Die werden seitdem abgebaut und in andere Länder gebracht – dadurch verdient Botsuana Geld. Zusammen mit Australien gilt das Land als größter Diamantenproduzent der Welt.

Diamanten auf blauem Samt.
Das hier sind Diamanten aus Botsuana. Damit sie so aussehen, müssen sie erst geschliffen werden.
Quelle: reuters / Sibeko, Siphiwe

“Umgedrehte“ Jahreszeiten

Das Land befindet sich auf der anderen Seite der Erde. Deshalb sind die Jahreszeiten in Botsuana genau umgekehrt zu unseren. Von September bis April ist dort Sommer und Regenzeit. Die Zeit vom Mai bis Ende August gilt als Winter.

Das Okovango-Delta in Botsuana.
Für diese Landschaft ist Botsuana berühmt: Das Okovango-Delta.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Beliebt für Safari-Reisen

Die meisten Urlauber kommen auf Safari nach Botsuana, um Elefanten, Löwen, Leoparden, Zebras, Antilopen und Giraffen zu sehen. Die finden sich besonders oft in der Kalahari-Wüste. Während es hier eher trocken ist und wenig wächst, liegt im Nordwesten des Landes eine "Flutzone".

Hier strömt der Fluss Okavango aus Namibia ein. Dadurch entsteht eine ganz besondere Verbindung zwischen Wassermassen und einer Sandlandschaft. Das sogenannte "Okavango-Delta" ist ein beliebtes Naturparadies, wo sich zum Beispiel seltene Nashörner wohl fühlen.

Flusspferd im Wasser.
Ein Flusspferd kaut genüsslich an seinem Essen und badet dabei im Wasser.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Diesen Text hat Julia geschrieben.

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